Sonntag, 15. Februar 2026

Orpheus im Rost-Look: „Return to Silent Hill“ überzeugt nur halb - Filmkritik

Kinostart: 05.02.2026
Genre: Horror
Filmdauer: 1h 47m


Christophe Gans wagt sich an den heiligen Gral des Psycho-Horrors. Die Adaption von „Silent Hill 2“ ist ein bildgewaltiger Abstieg in die Hölle, der jedoch unter der Last seiner Vorlage und einem blassen Protagonisten ächzt.

Es ist fast zwanzig Jahre her, dass Christophe Gans mit dem ersten Silent Hill-Film bewies, dass Videospielverfilmungen nicht zwingend wie billiger Trash aussehen müssen. Nun kehrt der französische Ästhet zurück in den Nebel und nimmt sich mit Return to Silent Hill jenen Stoff vor, der in Fankreisen nur flüsternd und mit ehrfürchtigem Schaudern genannt wird: die Geschichte von James Sunderland.

Die Adaption des zweiten Teils der Spielreihe gilt als Herkulesaufgabe. Es ist keine simple Fluchtgeschichte, sondern eine Parabel auf Schuld, Sühne und toxische Maskulinität. Gans liefert erwartungsgemäß große Bilder, vergisst dabei aber bisweilen, dass ein Film mehr braucht als nur perfekt ausgeleuchteten Rost.


Ein Brief aus dem Jenseits

Die Prämisse bleibt dem Original treu: James Sunderland (Jeremy Irvine) ist ein gebrochener Mann. Seine große Liebe Mary ist tot, doch ein Brief in ihrer Handschrift lockt ihn zurück an ihren „besonderen Ort“: Silent Hill. Was folgt, ist der klassische Orpheus-Mythos, nur dass die Unterwelt hier nicht nach Schwefel riecht, sondern nach Schimmel und Desinfektionsmittel.

Visuell ist das – man muss es so sagen – eine Wucht. Wenn die Sirene heult und die Realität sich wie verbrannte Haut abschält, um das stählerne Skelett der „Otherworld“ freizulegen, ist Gans in seinem Element. Die Kamerafahrten sind elegant, der Nebel ist dick, und Akira Yamaokas ikonischer Score drückt zuverlässig auf die Melancholie-Drüse. Man spürt: Hier ist ein Regisseur am Werk, der die Vorlage liebt. Vielleicht zu sehr.


Das Problem mit James

Das Herzstück der Geschichte steht und fällt mit James Sunderland. Im Spiel war er ein unzuverlässiger Erzähler, dessen stoische Ruhe gruseliger wirkte als jedes Monster. Im Film wirkt Jeremy Irvine (War Horse) oft schlicht überfordert.

Er navigiert durch den Nebel mit einem permanenten Ausdruck leidender Verwirrung, der zwar zum Szenario passt, aber kaum emotionale Tiefe zulässt. Die Chemie mit den Nebenfiguren – etwa der tragischen Angela oder der mysteriösen Maria – bleibt Behauptung. Wo das Spiel den Horror aus der psychologischen Isolation zog, setzt der Film auf externe Schauwerte.



Fan-Service als Stolperstein

Und dann sind da die Monster. Natürlich darf der „Pyramid Head“ nicht fehlen, jenes maskuline Ungetüm mit dem Riesenschwert. Doch während er im Spiel eine spezifische psychologische Bedeutung für James hatte, wirkt er hier oft wie ein bestellter Partygast, der auftaucht, weil die Fans ihn auf dem Plakat sehen wollten. Die Kreaturen, von den „Mannequins“ bis zu den Krankenschwestern, sind herrlich grotesk designt (Gans setzt lobenswerterweise oft auf praktische Effekte statt nur CGI), aber sie verkommen zu Hindernissen in einem Hindernislauf, dem die dramaturgische Dringlichkeit fehlt.



Fazit

Return to Silent Hill ist besser als die katastrophale Fortsetzung Revelation (2012), aber er erreicht nicht die geschlossene Atmosphäre des Erstlings von 2006. Gans inszeniert eine wunderschöne Geisterbahnfahrt, die Fans der Spiele viele „Aha“-Momente beschert. Doch wer nicht weiß, warum James wirklich in der Stadt ist, wird von der wirren Narration eher irritiert als gefesselt sein. Es bleibt ein atmosphärischer, aber seltsam distanzierter Horror-Trip.


Wertung: 6 von 10

Bildgewaltiger Fan-Service mit erzählerischen Schwächen.




Dienstag, 10. Februar 2026

„Skull and Bones“: Update „Eye of the Beast“ bringt Riesenkraken und neues Großschiff

Ubisoft erweitert sein Piraten-MMO in der vierten Saison von „Year 2“ um eine kooperative Herausforderung, eine neue Support-Schiffsklasse und dreht an der Eskalationsschraube im Fraktionskrieg.

Ubisoft hält an seinem Kurs für das Service-Game Skull and Bones fest und veröffentlicht heute das neueste Saison-Update mit dem Titel „Eye of the Beast“. Wer sich noch immer oder wieder im Indischen Ozean tummelt, soll vor allem durch einen neuen Bosskampf bei der Stange gehalten werden, der laut Publisher die bisher „größte Bedrohung“ im Spiel darstellt.

Koordination gegen den Kraken

Im Zentrum des Updates steht der Kampf gegen einen gigantischen Kraken. Anders als bei bisherigen PvE-Begegnungen soll dieser Gegner nicht nur durch bloße Feuerkraft, sondern vor allem durch Koordination zu bezwingen sein. Der Kampf ist in fünf Phasen unterteilt, in denen das Seeungeheuer auf ein Repertoire aus Strudeln, Tentakelschlägen und giftigem Nebel zurückgreift.

Eine Neuerung in der Mechanik ist die Fähigkeit des Bosses, mehrere Schiffe gleichzeitig zu beschädigen. Ubisoft betont, dass eine enge Abstimmung der teilnehmenden Spieler:innen zwingend erforderlich ist, um die Tintenangriffe zu überleben.



Die Corvette als schwimmender Heiler

Um diesen neuen Gefahren zu begegnen, wird der Schiffspark erweitert. Mit der „Corvette“ hält das zweite Großschiff Einzug ins Spiel. Es ist als Hybrid-Klasse konzipiert („Support-DPS“), soll also Schaden austeilen, aber vor allem die eigene Flotte unterstützen.

Das zentrale Element ist das passive Talent „Flaggenträger“. Wer Schaden verursacht oder heilt, sammelt bis zu 20 sogenannte „Flag Marks“. Diese Stapelmechanik gewährt diverse Boni:

  • Skalierung: Je nach Stapelanzahl steigt der Schaden gegen Feinde (bis 20 %) oder die gewirkte Heilung (bis 50 %).

  • Aura-Effekt: Nicht verfeindete kleinere Schiffe (bis zur mittleren Größe) in einem Radius von 500 Metern erhalten ebenfalls Boni auf Schaden und Heilung.

  • Selbsterhalt: Die Rumpf-Regeneration durch Reparaturwaffen wird erhöht.

Erreicht man die maximale Stapelanzahl, greifen laut Patch-Notes zusätzliche Effekte: Gegner erleiden erhöhten Schwachpunktschaden, während Verbündete bei schwerem Schaden automatisch repariert werden. Wer den Bauplan für den neuen Kahn haben möchte, muss allerdings Zeit investieren: Er wird erst nach Abschluss von 45 Stufen im saisonalen „Schmugglerpass“ freigeschaltet.



Fraktionskrieg und Jubiläum

Neben den PvE-Inhalten wird auch das PvP-System („Fraktionskrieg“) angepasst. Der Konflikt zwischen der Compagnie Royale und der Dutch Merchant Company (DMC) erlaubt es Spieler:innen nun, Manufakturen gezielt für ihre gewählte Seite in Produktionsketten umzuwandeln und in Verteidigungs- oder Überfall-Events direkt in das Geschehen einzugreifen.


Spieleneuheit: Eiskalt erwischt: Bei „Gorilla auf Eis“ zählt blitzschnelles Kombinieren


Ein Gorilla auf der Eisscholle? Da stimmt doch etwas nicht. Im ewigen Eis fühlt sich der Bewohner des Regenwalds doch gar nicht wohl. Da hilft nur die blitzschnelle Suche nach dem geeigneten Lebensraum. Mit „Gorilla auf Eis“ bringt Drei Magier ein rasantes Kartenspiel heraus, bei dem Tempo, Überblick und flinke Hände gefragt sind.



Bei „Gorilla auf Eis“ versuchen zwei bis sechs Personen ab sechs Jahren besonders aufmerksam und schnell zu sein. Reihum decken die Spielenden Karten auf, während alle gleichzeitig nach passenden Tier-Lebensraum-Kombinationen Ausschau halten. Ein Kamel gehört nun einmal in die Wüste und eine Kröte an den Seerosenteich. So schnell wie möglich müssen die Kombinationen erfasst werden. Denn wer glaubt, ein richtiges Paar entdeckt zu haben, muss sofort zugreifen: manchmal mit beiden Händen, manchmal nur mit einer. Wer richtig lag, gewinnt Karten. Wer sich im Eifer des Spiels geirrt hat, verliert sie wieder. Für zusätzlichen Wirbel sorgen Spezialkarten, die noch einmal alles auf den Kopf stellen. Das Spiel endet, wenn niemand mehr Karten in die Mitte legen kann – die Person mit den meisten gesammelten Karten gewinnt.

„Gorilla auf Eis“ ist ein hochdynamischer Kartenspaß, der genau das liefert, wofür die kleinen Spiele von Drei Magier® bekannt sind: ein kniffliges Reaktionsspiel mit klaren Regeln und jeder Menge Action am Tisch.

Typ: Reaktionsspiel | Marke: Drei Magier® | Anzahl Spielende: 2–6 | Alter: ab 6 Jahren | Zeit: ca. 10 Minuten | Preis: 13,99 Euro (UVP)

Der Autor: Thomas Weber

Thomas Weber ist diplomierter Betriebswirt und widmet sich seit 2017 der Entwicklung von Spielen. Er liebt daran, kreativ zu sein und zu erleben, wie Menschen zusammenkommen und Freude am gemeinsamen Spielen haben. Kreativität und Interaktion beschäftigen ihn auch als selbständiger Trainer, Coach und Berater. Er unterstützt Unternehmen und Teams dabei, kreative Lösungen für deren Herausforderungen zu finden und die Zusammenarbeit zu verbessern. Thomas lebt in München.


"Civilization VII": Strategie-Schwergewicht landet überraschend auf Apple Arcade

Für Apple ist dies ein prestigeträchtiger Neuzugang im Katalog, der mittlerweile über 200 Titel umfasst. Die Veröffentlichung zielt darauf ab, Core-Gamer stärker an das Ökosystem zu binden, indem man aktuelle Blockbuster-Titel direkt zum Launch auch mobil anbietet.


Volle Strategie-Kost statt Mobile-Häppchen

Anders als bei vielen mobilen Ablegern großer Franchises soll es sich bei der Civilization VII Arcade Edition nicht um eine abgespeckte Variante handeln. Laut den Entwicklern bekommen Spieler das authentische Strategie-Erlebnis geboten. Für die technische Umsetzung auf die Apple-Plattformen zeichnet das Studio Behaviour Interactive verantwortlich, das eng mit den Serienschöpfern von Firaxis zusammengearbeitet hat.

Das Spielprinzip bleibt der bewährten Formel treu: Als Anführer einer historischen Nation lenken Spieler die Geschicke ihres Volkes durch verschiedene Zeitalter. Ziel ist es, ein Imperium zu errichten, das die Zeit überdauert. Ein zentrales neues Feature des siebten Teils ist die Möglichkeit, die eigene Zivilisation zu Beginn jedes neuen Zeitalters neu zu definieren und anzupassen – basierend auf den Errungenschaften der vorangegangenen Epoche.

Optimiert für den Touchscreen

Der klassische "Nur noch eine Runde"-Effekt soll auch auf dem Smartphone funktionieren. Neben dem Städtebau, der Errichtung von Weltwundern und der technologischen Forschung liegt der Fokus der Arcade-Version auf der Bedienbarkeit. Das Interface wurde für Touchscreens optimiert, um auch auf kleineren Bildschirmen wie dem iPhone eine präzise Steuerung der komplexen Menüs und Einheiten zu ermöglichen.

Das Spiel ist ab sofort im App Store als Teil von Apple Arcade verfügbar. 

Montag, 9. Februar 2026

„Der letzte Walsänger“: Ein magisches Unterwasser-Abenteuer gegen den Leviathan - Ab 12. Februar österreichweit in mehr als 40 Kinos

Regisseur Reza Memari schickt einen zweifelnden Buckelwal auf eine gefährliche Odyssee. Ab 12. Februar läuft die deutsch-kanadisch-tschechische Koproduktion in über 40 österreichischen Kinos.

Es ist eine Last, die schwerer wiegt als der Wasserdruck am Grund des Ozeans: Vincent ist nicht nur ein jugendlicher Buckelwal mitten in der schwierigen Phase des Erwachsenwerdens, er ist auch der verwaiste Sohn des letzten Walsängers. Dessen magisches Lied schützte einst die Weltmeere, doch seit dem Verlust seiner Eltern ist Vincent verstummt.

Ab dem 12. Februar können österreichische Kinofans diesen „Coming-of-Age“-Kampf unter Wasser auf der großen Leinwand verfolgen. Der Animationsfilm „Der letzte Walsänger“ (Einhorn-Film) von Regisseur Reza Memari startet breitflächig in mehr als 40 Kinos im ganzen Land.


Bedrohung aus dem Eis Die Handlung der 91-minütigen Koproduktion (Deutschland/Kanada/Tschechien) gewinnt an Dringlichkeit, als eine ökologische Katastrophe das Gleichgewicht der Meere kippt. Ein monströser Leviathan bricht aus einem schmelzenden Eisberg aus – eine kaum verhüllte Metapher auf den Klimawandel. Mit seiner giftigen Tinte bedroht das Ungeheuer alles Leben im Ozean.

Eigentlich wäre es nun an Vincent, sein Erbe anzutreten und die Gefahr mit seinem eigenen Lied zu bannen. Doch der Protagonist ist von Selbstzweifeln zerfressen. Statt sich dem Leviathan zu stellen, wählt er die Flucht nach vorn – oder besser gesagt: nach unten.

Eine ungleiche Truppe Seine Reise führt ihn zum tiefsten Punkt des Meeres, zum mystischen „Sternenbecken“. Vincents verzweifelter Plan: Er will seine Eltern aus dem Totenreich zurückholen, damit sein Vater den Kampf übernimmt, den er sich selbst nicht zutraut.

Wie es sich für das Genre gehört, bestreitet der Held diesen Weg nicht allein. Memari stellt ihm zwei markante Begleiter zur Seite, die für die nötige Dynamik sorgen: Walter, ein pedantischer Schiffshalter, fungiert als unfreiwillige Nanny, während Darya, eine gehörlose Orca-Kämpferin, den Part der mutigen Action-Heldin übernimmt. Besonders die Figur der Darya bringt dabei eine interessante inklusive Ebene in das Unterwasser-Narrativ.

Am Ende geht es in „Der letzte Walsänger“ um mehr als den Kampf gegen Monster. Es ist die Suche nach der eigenen Stimme und die Überwindung der Angst, um das zu schützen, was man liebt. 

Der Karriere-Modus von Wreckfest 2 soll sich stets weiter entwickeln



Das Bugbear‑Team schaltet einen Gang hoch: Im zweiten Wreckfest 2 Dev‑Blog geht es um den überarbeiteten Karrieremodus, die „Unlock Points“, irrwitzige Spezial‑Events und eine Karriere, die mit dem Spiel mitwächst.

In der neuen Karriere ist Schluss mit starren Fortschrittspfaden. Ob man sich durch Demolition‑Derbies prügelt, auf Banger‑Rennstrecken durchstartet oder europäische und amerikanische Disziplinen gleichzeitig spielen möchte – man entscheidet, worein man seine hart verdienten Unlock Points investiert.

Das Team von Bugbear thematisiert Nebenaufgaben und Spezial-Events: Wie wäre es vielleicht mit Erntemaschinen gegen Rasenmäher? Oder einem ausgewachsenen Schulbus‑Chaos? Diese optionalen Herausforderungen sollen vor allem für Abwechslung, Humor und jede Menge Gesprächsstoff auf den Discord‑Servern sorgen.

Der neue Karriereaufbau ist modular und lässt sich nach dem Release stetig erweitern – mit zusätzlichen Events, Divisionen und sogar ganzen Disziplinen. Anstatt ein lineares Karriere‑Ende zu erreichen, wächst Wreckfest 2 einfach weiter mit. So bleibt es ein Spiel, zu dem man immer wieder zurückkehrt und stets neue Dinge entdecken wird.

"Borderlands 4": Neuer Roboter-Kammerjäger und Horror-DLC mit Ellie angekündigt


Gearbox zündet die nächste Stufe: Ende Februar startet das "Bounty Pack 2", im März folgt die erste große Story-Erweiterung, die kosmischen Horror und einen neuen spielbaren Charakter bringt.

Der "Loot-Shooter"-König bekommt Nachschub: Wie Publisher 2K und Entwickler Gearbox Software bekannt gaben, steht der Fahrplan für die kommenden Wochen fest. Fans von Borderlands 4 können sich auf eine Mischung aus kleineren Inhalten und der ersten großen Story-Expansion freuen. Den Anfang macht bereits am 26. Februar das Bounty Pack 2 mit dem Titel "Legend of the Stone Demon".

Bezahl-Inhalt und Gratis-Update

Das Bounty Pack 2 wird als erster kostenpflichtiger Premium-Inhalt geführt. Die Entwickler beschreiben den DLC als "kompakt, aber inhaltlich dicht". Enthalten sind eine neue Mission, frische legendäre Beute sowie eine thematisch passende "Vault Card". Letztere bietet 24 kosmetische Items und vier neue Ausrüstungsgegenstände, die sich durch Gameplay freischalten lassen.

Zeitgleich mit dem Bezahl-DLC rollt Gearbox ein Update für alle Spieler aus, das die Jagd nach besserer Ausrüstung neu entfachen dürfte. Mit "Pearlescent" (Perlglanz) wird eine neue Seltenheitsstufe eingeführt, die noch über den legendären Items angesiedelt ist. Zwar ist die neue Rarität grundsätzlich für alle verfügbar, bestimmte Pearlescent-Gegenstände bleiben jedoch Besitzern des Bounty Pack 2 vorbehalten.

Comeback von Ellie im März

Der inhaltlich größere Brocken folgt im März mit dem ersten Story Pack: Mad Ellie and the Vault of the Damned. Wie der Titel verrät, kehrt die beliebte Mechanikerin Ellie zurück. Das Szenario verspricht einen für die Serie eher ungewöhnlichen Tonfall: Es geht in eine neue Zone auf dem Planeten Kairos, die thematisch auf "kosmischen Horror" setzt und deutlich düsterer und blutiger ausfallen soll als das Hauptspiel.

C4SH: Ein Casino-Bot dreht durch

Teil der März-Erweiterung ist auch der erste neue spielbare Charakter (Kammerjäger) seit Release. "C4SH" ist ein ehemaliger Casino-Dealer-Bot, der sich nun als Abenteurer verdingt. Wie die bestehenden Klassen verfügt der Roboter über drei eigene Action-Skills und drei verzweigte Talentbäume.

Für Besitzer der teureren Editionen ist Vorsicht bei der Kaufplanung geboten: Wer die Super Deluxe Edition besitzt, erhält automatisch Zugriff auf alle genannten Inhalte. Käufer der Deluxe Edition haben das Bounty Pack 2 inkludiert, müssen für das Story Pack im März aber separat zahlen, sofern sie nicht upgraden.

Sonntag, 8. Februar 2026

Bethesda feiert 35 Jahre id Software


Wenn die Erfinder des Ego-Shooters Geburtstag feiern, dann wird nicht nur Torte gegessen, sondern in alten Kisten gewühlt. id Software, das Studio hinter Doom und Quake, beging im Rahmen eines Livestreams sein 35-jähriges Bestehen. Neben viel Nostalgie hatten Executive Producer Marty Stratton und Game Director Hugo Martin auch handfeste Neuigkeiten für Fans im Gepäck: Der Termin für die nächste QuakeCon steht fest – und es gibt ein Lebenszeichen vom ersten Story-DLC für den aktuellen Doom-Ableger.

Klassentreffen der Legenden

Für den emotionalen Höhepunkt des Streams sorgten weniger die aktuellen Ankündigungen als vielmehr die eingespielten Videobotschaften der ursprünglichen Gründer. In einem seltenen Moment der Einigkeit meldeten sich John Romero und Tom Hall (gemeinsam in einem Video), der sonst sehr öffentlichkeitsscheue Adrian Carmack sowie Technik-Genie John Carmack zu Wort.

Letzterer, der das Unternehmen vor Jahren verließ, um sich der VR- und später der KI-Forschung zu widmen, scherzte in seiner Botschaft über den Kontrast zwischen seinen heutigen "Petaflops an Tensor-Berechnungen" und den 16-Megahertz-CPUs der Anfangstage. "Wir haben damals ziemlich gute Arbeit geleistet", resümierte Carmack trocken. Dass alle vier Urväter des Studios für das Jubiläum – wenn auch nur virtuell – zusammenkamen, wurde von den Entwicklern als "Besiegelung des Friedens" mit der eigenen, teils turbulenten Geschichte gewertet.

QuakeCon 2026 datiert

Für die Community markiert der Stream auch den Startschuss für die Reiseplanung: Die QuakeCon 2026 findet vom 6. bis 9. August statt. Auch hier steht ein Jubiläum an: Die riesige LAN-Party im texanischen Grapevine feiert ihren 30. Geburtstag. Details zum Ticketverkauf sollen in Kürze folgen, das Event kehrt aber zum gewohnten Termin im Hochsommer zurück.

Daisy kehrt zurück

Inhaltlich hielten sich Martin und Stratton bedeckt, was die Zukunft von Doom: The Dark Ages angeht – mit einer Ausnahme. Auf die Frage nach einem Hinweis ("Nugget") für den kommenden DLC ließ sich Hugo Martin ein einziges Wort entlocken: "Daisy".

Veteranen der Serie wissen: Daisy war das geliebte Hauskaninchen des Doom Slayers, dessen Tod im ersten Teil von 1993 als ursprüngliche Motivation für den Rachefeldzug des Protagonisten diente. Martin betonte, dass dieser Hinweis "bedeutungsvoller ist, als man denkt" und bestätigte damit indirekt, dass das tote Haustier in der kommenden Erweiterung eine zentrale Rolle spielen könnte. Ob als Halluzination, Rückblende oder gar in wiederbelebter Form, blieb offen.

Blick in die "Banker's Box"

Der Rest der Übertragung glich einer Geschichtsstunde. Marty Stratton präsentierte Inhalte einer alten Archivbox ("Banker's Box"), die Dokumente aus der Gründungszeit 1990/91 enthielt. Gezeigt wurden unter anderem der originale Briefverkehr mit Scott Miller von Apogee (der das Shareware-Modell populär machte) sowie Disketten mit Prototypen wie Dangerous Dave. Die Dokumente zeigten anschaulich, wie aus einer Gruppe junger Hacker, die Nintendo-Spiele auf dem PC emulieren wollten, jenes Unternehmen wurde, das kurz darauf mit Wolfenstein 3D und Doom die Spielelandschaft dauerhaft veränderte.

Horizon Hunters Gathering ist das neue Koop-Actionspiel von Guerrilla

Guerrilla hat ein neues Kapitel im Horizon-Universum angekündigt: Horizon Hunters Gathering, das für PlayStation 5 und PC entwickelt wird und Crossplay sowie die Übertragung des Fortschritts unterstützt. Spieler können sich für einen geschlossenen Spieltest Ende Februar anmelden.

                                              

Horizon Hunters Gathering ist ein kooperatives Actionspiel, in dem sich drei Spieler als ein Team heldenhafter Jäger zusammenschließen, um eine Welt vor tödlichen Maschinen zu beschützen. Die Kämpfe sind taktisch, reaktiv und stark von Fähigkeiten abhängig. Sie basieren auf der taktischen Präzision der Horizon-Spiele und nutzen gleichzeitig die Dynamik des Teamspiels.

Das zentrale Element von Horizon Hunters Gathering sind herausfordernde und wiederholbare Jagden. Bisher wurden zwei Spielmodi enthüllt:

- Maschinenübergriff – eine nervenaufreibende Mission, in der Wellen von Maschinen, angeführt von einem furchterregenden Boss, aus unterirdischen Portalen auftauchen.

- Brutstättenabstieg – eine längere, mehrstufige Prüfung, in der Jäger durch die sich ständig verändernden Räume an ihre Grenzen gebracht werden – von heftigen Maschinenkämpfen bis hin zu verborgenen Türen, die denjenigen Teams, die sie öffnen, Macht und Belohnungen versprechen.

Beide Modi werden in einem baldigen geschlossenen Spieltest über das „PlayStation Beta“-Programm auf PS5 und PC spielbar sein.

In Horizon Hunters Gathering wählen die Spieler aus einer Auswahl von Jägern mit einzigartigen Fähigkeiten – jeder mit eigenen Nah- und Fernkampf-Spielstilen und -Waffen – und wählen Jäger-Rollen, die durch ein Roguelite-Vorteilssystem ergänzt werden, damit sie den Build erstellen können, der am besten für ihren Stil und ihr Team geeignet ist.

Diese Jäger haben alle ihre eigenen Beweggründe und Geheimnisse, die mit einer übergeordneten Geschichte über die Welt von Horizon verbunden sind. Bei ihrer Jagd auf gefährliche Maschinen durchqueren die Spieler in der Wildnis viele verschiedene Umgebungen, in denen Missionen und Geschichten zum Leben erweckt werden. Jeder Ort bietet eine einzigartige Atmosphäre sowie ganz eigene Herausforderungen und Möglichkeiten, die die Teams zusammen erkunden und meistern können.

Zwischen den Missionen kehren die Spieler in die Jägersiedlung zurück, einen lebendigen sozialen Knotenpunkt, an dem sie miteinander in Verbindung treten, sich vorbereiten und gemeinsam Siege feiern können. Hier können die Spieler ihre Jäger anpassen, Händler aufsuchen, Ausrüstung verbessern und ein Team für ihr nächstes Abenteuer finden.

Der erste, kleine, geschlossene Spieltest findet Ende Februar statt. Spieler können sich über das „PlayStation Beta“-Programm anmelden und ihr Interesse an bevorstehenden Spieltests von Horizon Hunters Gathering auf PC oder PS5 bekunden.

Guerrilla, das zu PlayStation Studios gehört, ist für die Entwicklung der gefeierten Killzone- und Horizon-Reihen bekannt. Das Studio mit Sitz in Amsterdam erweitert mit seinen Spielen wie Horizon Zero Dawn, Horizon Forbidden West und jetzt Horizon Hunters Gathering die Grenzen der technischen und künstlerischen Spitzenleistung.


Nintendo Direct Partner Showcase: Switch 2 im Rampenlicht – Final Fantasy VII Rebirth, Resident Evil Requiem und Bethesda-Klassiker angekündigt

In der neuesten Ausgabe des Nintendo Direct Partner Showcase präsentierte Nintendo am 5. Februar 2026 eine Fülle an Neuankündigungen. Der Fokus lag dabei deutlich auf dem Ausbau der Bibliothek für die aktuelle Hardware-Generation, die Nintendo Switch 2, mit großen Third-Party-Blockbustern, Exklusivtiteln und überraschenden Remastern.

Das Event bestätigte zahlreiche Titel, die das Portfolio der neuen Konsole massiv erweitern. Besonders Fans von Rollenspielen und Action-Adventures können sich auf ein starkes Jahr freuen.

Die großen Highlights für Nintendo Switch 2

Eines der größten Highlights der Show war die Ankündigung von Final Fantasy VII Rebirth für die Nintendo Switch 2. Der zweite Teil des Remake-Projekts wird am 3. Juni 2026 erscheinen. Gezeigt wurden Cloud und seine Gefährten in der offenen Welt, inklusive Chocobo-Reiten und Buggy-Fahrten, was die technische Leistungsfähigkeit der aktuellen Konsole unterstreicht.

Ein weiteres massives Reveal war Resident Evil Requiem, ein brandneuer Teil der Horror-Reihe. Das Spiel bringt die FBI-Analystin Grace Ashcroft und den Serien-Veteranen Leon S. Kennedy zusammen in ein Szenario, das First- und Third-Person-Perspektiven mischt. Der Titel erscheint bereits am 27. Februar 2026 für die Switch 2. Begleitet wird der Launch von Portierungen von Resident Evil 7: Biohazard und Resident Evil Village am selben Tag.


Bethesda nutzte die Bühne ebenfalls für einen starken Auftritt und kündigte gleich drei Titel für die Plattform an:




  • Fallout 4 Anniversary Edition
    : Die komplette Erfahrung inkl. aller Erweiterungen erscheint am 24. Februar 2026.

  • Indiana Jones and the Great Circle: Das filmreife Abenteuer rund um den berühmten Archäologen kommt am 12. Mai 2026.

  • The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered: Eine technisch überarbeitete Version des RPG-Klassikers soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Neue IPs und Exklusivtitel

Nintendo präsentierte auch interessante neue Marken. Den Anfang machte Orbitals, ein Sci-Fi-Koop-Abenteuer, das im Sommer exklusiv für die Switch 2 erscheint. Ebenfalls exklusiv ist Tokyo Scramble, ein Survival-Spiel im Untergrund von Tokio, das bereits am 11. Februar veröffentlicht wird.

Capcoms lang erwartetes Pragmata erhielt endlich ein Release-Datum: Der Action-Titel mit Hacking-Mechaniken erscheint am 24. April 2026 für die Switch 2; eine Demo ist ab sofort im eShop verfügbar.

"Shadow Drops": Ab sofort erhältlich

Besitzer der Switch 2 konnten sich direkt während der Show über sofort verfügbare Inhalte freuen:

  • Hollow Knight: Nintendo Switch 2 Edition: Das gefeierte Metroidvania erhielt noch während der Show ein Upgrade mit verbesserten Visuals und Frameraten. Besitzer der Switch-Version erhalten das Upgrade kostenlos.

  • Super Bomberman Collection: Eine Sammlung inklusive bisher unveröffentlichter Teile ist ab sofort verfügbar.

  • Console Archives: Der Service wurde erweitert und bringt ab sofort Heimkonsolen-Klassiker wie Cool Boarders und Ninja Gaiden 2 auf die Switch 2.

Weitere nennenswerte Ankündigungen

  • Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection (13. März 2026, Switch 2)

  • Valheim (Dieses Jahr, Switch 2)

  • Turok Origins (Herbst, Switch 2)

  • The Adventures of Elliot: The Millennium Tales (18. Juni, Switch 2)

  • Paranormasight: The Mermaid's Curse (19. Februar, Switch)

  • Kyoto Xanadu (Sommer, Switch & Switch 2)

  • Granblue Fantasy Relink: Endless Ragnarok (9. Juli, Switch 2)

Mit diesem Showcase unterstreicht Nintendo, dass die Switch 2 weiterhin mit starkem Dritthersteller-Support versorgt wird, der von aktuellen AAA-Produktionen bis hin zu beliebten Klassikern reicht.

Samstag, 7. Februar 2026

Gothic 1 Remake: Die Welt lebt (wieder) im der neuesten Making-Of-Episode

Kaum ein Merkmal definiert die Gothic‑Reihe so sehr wie ihre lebendige Welt: Tiere, Bewohner und selbst die kleinsten Kreaturen folgen ihrem eigenen Rhythmus – ganz gleich, ob der Spieler zuschaut oder nicht. Dieses Zusammenspiel verleiht dem Minental seinen unverwechselbaren Charakter und macht es zu mehr als nur einer Spielwelt – es lebt.

Im neuesten Making‑Of‑Video gewähren die Entwickler von Alkimia Interactive spannende Einblicke, wie sie dieses Herzensstück der Reihe in die Moderne transferieren. Jede Region, jeder bekannte Ort und jeder Charakter wurden sorgfältig von Grund auf überarbeitet, immer mit den Hintergedanken, so nah wie möglich am Original zu bleiben – aber mit frischen Details und modernster Technik.

Bekannte Orte wie die Ruinen des alten Klosters oder der Turm von Xardas erstrahlen in völlig neuem Glanz. Wie schon im Original setzen die Entwickler darauf, eine Landschaft zu gestalten, die allein durch Orientierungspunkte und Atmosphäre intuitiv lesbar ist, in der man sich auch ohne Karte zurechtfindet.

Ein besonderes Highlight des neuen Making-ofs ist das überarbeitete Rüstungssystem: Statt nur zwischen leichter, mittlerer und schwerer Ausrüstung zu wählen, können die Spieler:innen ihre Fraktionsrüstungen nun optisch anpassen und sogar die Werte modifizieren. So erhält jedes Outfit einen ganz eigenen Charakter, bleibt aber klar der gewählten Fraktion treu.

Außerdem zeigt das Video die neue Dialogkamera in aktion, die Gespräche lebendiger und cineastischer wirken lässt. Doch das schaut man sich am besten selbst an, im neuen Making Of vom Gothic 1 Remake:

Gothic 1 Remake - Making of Episode #5:



Gefühlskino für die Ohren: Das „Immersive String Quartet“ bittet zum auditiven Bad - The Immersive Concert - Love Edition


Manchmal muss man die Komplexität der Welt einfach vor der Tür lassen. In einer Zeit, in der der Alltag oft laut und fordernd ist, wirkt das Konzept des „Immersive String Quartet“ wie eine fast therapeutische Gegenbewegung. Die Idee: Man nehme vier klassisch ausgebildete Musiker, setze sie in einen Raum, der zur 360-Grad-Leinwand wird, und lasse sie jene Lieder spielen, die das kollektive Gedächtnis der letzten 40 Jahre prägen.


​Was auf dem Papier nach einem gewagten Spagat zwischen Hochkultur und Mainstream klingt, entpuppt sich beim Lokalaugenschein als überraschend stimmiges Gesamtkunstwerk.

Entschlackter Bombast

Die Setlist der „Love Edition“ liest sich wie das Destillat einer gut sortierten Plattenkiste großer Gefühle: Von Metallicas „Nothing Else Matters“ bis zu Lady Gagas „Shallow“. Doch wer nun Kitsch fürchtet, wird eines Besseren belehrt. Das Quartett schafft es, diesen Songs den oft überladenen Studio-Bombast zu nehmen und sie auf ihren harmonischen Kern zurückzuführen.

​Wenn das Cello die tragenden Basslinien von Aerosmith übernimmt und die Geigen sich in Ed Sheerans Melodiebögen hineinlegen, entsteht eine Intimität, die im Original oft vom Schlagzeug überdeckt wird. Es ist Popmusik, übersetzt in die Sprache der Klassik – handwerklich präzise, aber mit jenem nötigen Schuss Leidenschaft, der den Funken auf das Publikum überspringen lässt.

Visuelle Seelenmassage

Das Attribut „immersiv“ ist in der heutigen Eventkultur oft ein inflationär gebrauchtes Modewort. Hier jedoch erfüllt es seinen Zweck. Während die Musiker durch das Programm führen, verwandeln sich die Wände um sie herum. Mal ziehen digitale Wolkenfelder vorbei, die an die Ästhetik von William Turner erinnern, mal regnet es sanfte Lichtkaskaden oder ein Sternenhimmel breitet sich aus.


​Diese visuelle Untermalung drängt sich nicht auf, sie begleitet. Sie schafft einen Raum, in dem das Auge wandern darf, während das Ohr zuhört. Es ist diese Kombination aus visueller Ruhe und akustischer Vertrautheit, die den Abend zu einer Art Seelenmassage macht. Man beobachtet im Publikum Paare, die die Köpfe zusammenstecken, und Freundesgruppen, die bei den ersten Takten von Cyndi Laupers „Time After Time“ wissend lächeln.
​Ein demokratischer Zugang zur Klassik

Vielleicht ist das die größte Stärke dieses Formats: Es holt die Streichmusik aus dem Elfenbeinturm. Man muss hier nicht wissen, wann man klatschen darf oder wie eine Sonatenhauptsatzform aufgebaut ist. Man darf einfach fühlen. Das „Immersive String Quartett“ beweist, dass gute Musik keine Genregrenzen kennt – und dass ein Cello sehr wohl rocken kann.

​Ein Abend, der lange nachhallt und zeigt, dass Romantik in Wien durchaus modern interpretiert werden kann.



Freitag, 6. Februar 2026

"My Hero Academia: All’s Justice" lässt Helden und Schurken im 3-gegen-3-Format antreten

Das neue Kampfspiel zur beliebten Manga- und Anime-Serie thematisiert das Finale der Handlung und bietet die bisher größte Charakterauswahl der Reihe. Neben dem Story-Modus stehen auch Team-Missionen und Alltagssimulationen auf dem Programm.

Wien – Fans der Serie My Hero Academia können den finalen Schlagabtausch zwischen Helden und Schurken nun auch interaktiv nachspielen. Der Titel My Hero Academia: All’s Justice ist ab sofort für PlayStation 5, Xbox Series X|S sowie für den PC (via Steam) erhältlich. Das Spiel setzt dabei auf das bewährte 3-gegen-3-Tag-Team-System, bei dem Spieler:innen ihr Team strategisch zusammenstellen und während der Kämpfe zwischen den Charakteren wechseln können, um Kombo-Ketten auszulösen.

Laut den Entwicklern bietet der neue Ableger die bislang größte Auswahl an spielbaren Figuren in der Geschichte der Videospielreihe. Das Roster umfasst die Schüler:innen der Klasse 1-A sowie diverse Profihelden und Antagonisten, deren Fähigkeiten dem aktuellen Stand der Manga-Handlung entsprechen („finale Versionen“). Eine neue Spielmechanik namens „Rising“ soll es zudem ermöglichen, das volle Potenzial der jeweiligen Spezialfähigkeiten im Kampf freizusetzen.


Perspektivenwechsel im Story-Modus

Inhaltlich konzentriert sich der Titel auf den Abschluss der Saga. Der Story-Modus erzählt die Ereignisse des finalen Krieges und beleuchtet dabei sowohl die Perspektive der Helden als auch jene der Schurken. Mittels exklusiver Zwischensequenzen wird die Handlung bis zur entscheidenden Konfrontation zwischen den Trägern von „One For All“ und „All For One“ vorangetrieben.

Abseits der Hauptstory setzt das Spiel auf zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten durch sogenannte „Team-Up-Missionen“. Hier können Spieler:innen Teams aus der Klasse 1-A zusammenstellen, um in virtuellen Simulationen Trainingskämpfe zu absolvieren.

Archivkämpfe und Schulalltag

Durch den Fortschritt in diesen Missionen werden zwei weitere Modi freigeschaltet, die unterschiedliche Aspekte der Vorlage bedienen:

  • Archivkämpfe: Dieser Modus erlaubt es, ikonische Duelle aus der Geschichte des Anime unter festgelegten Bedingungen nachzuspielen.

  • Heldentagebuch: Wer eine Pause von den Kämpfen sucht, soll hier einen Einblick in den Schulalltag und das Miteinander der Klasse 1-A erhalten.

Der Titel ist ab sofort im digitalen und physischen Handel verfügbar.

PGA Tour 2K25 startet mit vollem Feature-Umfang auf der Nintendo Switch 2


Publisher 2K veröffentlicht seine Golf-Simulation für Nintendos neue Konsole. Die Portierung soll sämtliche Modi der "großen" Plattformen sowie spezielle Offline-Funktionen für unterwegs bieten.

Pünktlich zur Verfügbarkeit der neuen Hardware hat Publisher 2K die Veröffentlichung von PGA Tour 2K25 für die Nintendo Switch 2 bekanntgegeben. Anders als bei früheren Handheld-Portierungen, die oft mit technischen oder inhaltlichen Abstrichen kämpfen mussten, verspricht der Hersteller für den Ableger auf Nintendos neuester Plattform Parität mit den Versionen für PlayStation, Xbox und PC.

Laut der Ankündigung werden sämtliche Spielmodi unterstützt. Dazu zählen der "Meine Karriere"-Modus, die plattformübergreifenden Online-Societies sowie der Course Designer, mit dem eigene Plätze erstellt werden können. Ein Fokus liegt auf der Mobilität: Während für die Online-Modi naturgemäß eine Internetverbindung bestehen muss, sind diverse Modi auch offline und somit unterwegs spielbar. Auch die neuen Gameplay-Mechaniken wie "EvoSwing" und der "Perfekte Schwung" wurden für die neue Konsole adaptiert.

Saisonale Inhalte und echte Majors

Inhaltlich orientiert sich der Titel am realen Turnierkalender. Bereits zum Start ist der Aronimink Golf Club verfügbar, Austragungsort der PGA Championship 2026. Dieser Kurs steht allen Besitzer:innen des Spiels kostenlos zur Verfügung. 2K plant, im Laufe des Jahres weitere Major-Austragungsorte per automatischem Update nachzureichen, darunter den Shinnecock Hills Golf Club (126. U.S. Open) sowie den Royal Birkdale Golf Club (154. Open). Auch die Kurse der 2025er-Saison sind bereits im Spiel enthalten.

Editionen und Monetarisierung

Wie in dem Genre üblich, setzt der Publisher neben dem Vollpreisspiel auf zusätzliche Monetarisierungsmodelle und verschiedene Editionen. Neben der Standard-Variante erscheinen zwei Premium-Fassungen für die Switch 2:

  • Legend Edition Year 2: Diese enthält den "Member's Pass Year 2", der Zugang zu den Premium-Belohnungen der Seasons 6 bis 8 gewährt, sowie diverse kosmetische Items (PING-Eisen, PUMA-Schuhe) und Booster-Packs für die Charakterentwicklung.

  • Pro Edition: Diese orientiert sich an der Deluxe Edition und beinhaltet das "Pro Accelerator Pack", mit dem die Werte des eigenen Avatars schneller verbessert werden können. Dieses Pack ist für Käufer:innen der Standard-Version auch separat erhältlich.

Aktuell läuft im Spiel die "Season 5", die neue Ausrüstungs-Upgrades und den Archetyp "Sculptor" einführt. Die kommenden Seasons 6 bis 8 sollen in den nächsten Monaten folgen und bringen neben Ranglisten-Resets auch wieder den "Clubhouse Pass" mit sich – ein Battle-Pass-System mit 100 Stufen, von denen 34 kostenlos freispielbar sind. 

WoW: Burning Crusade Classic Anniversary Edition jetzt verfügbar

Spieler*innen machen sich bereit, erneut durch das Dunkle Portal zu schreiten und die von Teufelsmagie gezeichnete Scherbenwelt zu betreten – mit der WoW: Burning Crusade Classic Anniversary Edition, die heute weltweit um 23:59 Uhr MEZ erscheint und in WoW-Abonnements oder Spielzeit enthalten ist. 

Champions ab Stufe 60 können sich mit anderen Held*innen zusammenschließen, um gemeinsam den mächtigen Streitkräften der Brennenden Legion zu trotzen. Die WoW: Burning Crusade Classic Anniversary Edition führt unter anderem folgende Inhalte ein:

  • Die zerschlagenen Lande der Scherbenwelt: Spieler*innen reisen durch den zerrissenen Himmel und das verwüstete Territorium der Scherbenwelt, einer Welt voller Gefahren und Geheimnisse.
  • Blutelfen und Draenei als spielbare Völker: Spieler*innen können auf der Reise zur neuen Höchststufe 70 als Draenei und Blutelfen neue Kräfte entfesseln.
  • Und vieles mehr: Darunter Flugreittiere, der Beruf der Juwelierskunst und drei herausfordernde Schlachtzüge.