Donnerstag, 27. Oktober 2022

Triangle of Sadness – Kritik / Review


Kinostart: Oktober 2022
Genre: Komödie
Darsteller:
Harris Dickinson, Charlbi Dean, Dolly De Leon, Woody Harrelson, Iris Berben
Regie: Ruben Östlund
Filmdauer: 147 Minuten



Triangle of Sadness wurde doch glatt mit einer goldenen Palme ausgezeichnet, doch auch wenn es sich um eine gut gewollte Satire handelt, kann es dennoch ein wenig unappetitlich werden auf einer luxeriösen Yacht, wo sich Influencer mit Reichen treffen und dort abhängen. Da kann ja gar nichts schiefgehen, will einem der Film glaubhaft machen, doch es geht so einiges schief.


Carl und Yaya sind Models und Yaya verdient um einiges mehr. Das Ganze eskaliert bei einem Dinner, wo Carl es hinterfragt oder sagen wir ein wenig aus zuckt das er schon wieder zahlen muss. Das steigert sich, als ihre Kreditkarte abgelehnt wurde. Yaya ist das mehr als unangenehm und weicht der Diskussion nicht aus, sondern ist bereit alles zurück zu zahlen. Doch auch das passt Carl nicht. Wobei anyway Geld spielt ja keine Rolle und so beschließen sie auf eine Yacht zu gehen, wo sonst nur Superreiche abfeiern. Sie finden sich in guter Gesellschaft, denn manche verdienen Geld mit „Scheiß“!

 


Auch sonst so skurrile Figuren an Deck, wie der Kapitän, gespielt vom genialen Schauspieler Woody Harrelson, der sich tagelang in die Kabine einsperrt und sich nieder seuft. Doch irgendwann sollte er doch herauskommen und spätestens zum Kapitänsdinner sollte er fit sein. Das wird eine schwierige Aufgabe, aber dennoch machbar. Was dann passiert übertrifft alles und der höheren Gewalt kann man doch gar nichts entgegensetzen!

 



Fazit:

Triangle of Sadness hat durchaus seine Berechtigung um auf den Prunk der Reichen aufmerksam zu machen und was dann passiert, wenn plötzlich der Reichtum nicht mehr da ist. Der Film nimmt zunehmend Fahrt auf und wird immer schräger und ist absichtlich übertrieben!

 

Wertung: 7 / 10