Sonntag, 12. Juli 2026

Das Beste aus zwei Welten: Schieben, Laufen, Bauen - Carcassonne Labyrinth - Preview


Carcassonne Labyrinth vereint die Kernmechaniken zweier absoluter Brettspiel-Klassiker unter einem klaren Motto: Schieben, laufen, bauen.

Das Video präsentiert die finale Version des Spiels in der sogenannten Profivariante. Während das Grundspiel bewusst zugänglich gehalten ist und sich in wenigen Minuten erklären lässt, bringt die Profiversion durch zusätzliche Auftragskarten eine völlig neue strategische Ebene auf den Tisch.


Die Profivariante: Auftragskarten und Wappenmarker

In der Spielschachtel sind bereits 18 doppelseitige Erweiterungs- und Auftragskarten enthalten. Diese geben den Spielern übergeordnete Ziele und sorgen für ein kleines Wettrennen am Tisch.

Im gezeigten Szenario versuchen die Spieler beispielsweise nebenbei folgende Aufträge zu erfüllen:

Eine Stadt aus exakt 3 Plättchen abschließen.
Einen Weg aus genau 4 Plättchen abschließen.

Wer solche Aufgaben als Erster erfüllt, wird mit begehrten Wappenmarkern belohnt. Nachzügler bekommen oft weniger Belohnungen, weshalb man nicht nur das eigene Labyrinth, sondern auch die Fortschritte der Mitspieler im Auge behalten muss.

Der Spielzug im Detail

Ein typischer Spielzug erfordert clevere Vorausplanung und kombiniert die Mechaniken beider Vorbilder:

Schieben: Ein Plättchen wird (wie beim verrückten Labyrinth) in das zentrale Spielfeld geschoben, um Gänge zu verändern. Clevere Spieler nutzen dies auch, um sich selbst über das Brett "teleportieren" zu lassen, wenn sie mit herausgeschoben werden.

Laufen: Der Meeple bewegt sich über die neu verbundenen Wege durch Wälder und auf Straßen zum gesuchten Schatz.

Bauen: Das herausgeschobene Plättchen sowie das eventuell gesammelte Schatzplättchen werden nun an die eigene, persönliche Auslage gebaut. Hierbei gelten die strengen Carcassonne-Regeln: Wiese an Wiese, Stadt an Stadt, Straße an Straße.

Die Endwertung: Wer baut am höchsten?

Die Abrechnung am Ende des Spiels (sobald der Nachziehstapel leer ist) ist wunderbar haptisch gelöst: Höhe gewinnt.

Jeder Spieler stapelt all seine verbauten Landschaftsplättchen und die verdienten Wappenmarker zu einem Turm. Wer den höchsten Stapel vor sich stehen hat, gewinnt die Partie. Eine kleine motivierende Besonderheit gibt es bei den Wappenmarkern: Wer über das Spiel hinweg die meisten Wappen sammeln konnte, darf am Ende anstelle seines Meeples eine Krone auf seinen Turm setzen.

Zielgruppe und Umfang

Ravensburger und Hans im Glück richten sich mit dem Titel an eine extrem breite Zielgruppe. Durch die Modulbauweise holt das Spiel ab:

Anfänger und Familien: Mit dem Basisspiel, das auch als Solo-Tutorial dient.

Kenner und Profis: Durch die beiliegenden 18 Auftragskarten, die teils knallharte Challenges (wie ein 4x4 Raster bauen oder eine riesige Stadt ohne Schätze abschließen) bieten.

Das Spiel ist ab September 2026 regulär im Handel erhältlich.

Samstag, 11. Juli 2026

PlayStation Plus im Juli 2026: "Call of Duty: Modern Warfare 3" führt das Line-up an


Sony hat die neuen Inklusiv-Spiele für PS-Plus-Abonnenten im Juli bekannt gegeben. Neben dem Shooter-Schwergewicht gibt es auch Strategie und hochgelobte Indie-Kost.

Im Juli dürfen sich Abonnentinnen und Abonnenten von Sonys kostenpflichtigem Onlinedienst PlayStation Plus wieder über spielerischen Nachschub freuen. Das Aushängeschild des aktuellen Monats ist dabei unbestreitbar "Call of Duty: Modern Warfare III". Der Ego-Shooter aus dem Hause Activision wird in der Cross-Gen-Edition (für PS4 und PS5) zur Verfügung gestellt. Damit können sich Spieler sowohl in die rasante Kampagne als auch in die gewohnt populären Multiplayer-Gefechte stürzen.

Wer es lieber taktischer angeht, wird mit "For The King II" bedient. Das Strategiespiel mit starken Tabletop- und Rollenspielelementen lässt sich hervorragend im Koop-Modus spielen und schickt Abenteurer in rundenbasierte Kämpfe gegen ein tyrannisches Regime.

Komplettiert wird das monatliche Trio durch den Indie-Hit "CrossCode". Das Action-Rollenspiel im charmanten 16-Bit-Retro-Look erfreut sich bei Kritikern wie Spielern großer Beliebtheit. Es besticht durch ein flottes Kampfsystem, knackige Rätsel und eine clevere Sci-Fi-Story. Auch diese beiden Titel sind sowohl für die PlayStation 4 als auch für die PlayStation 5 verfügbar.

Wert von über 120 Euro

Laut dem japanischen Konsolenhersteller repräsentieren die drei Spiele dieses Monats einen Gegenwert von "über 120 Euro". Um die Titel der eigenen Spielebibliothek hinzuzufügen, wird mindestens das Basis-Abonnement "PlayStation Plus Essential" benötigt. Selbstverständlich stehen die Spiele auch jenen zur Verfügung, die die teureren Tarife "Extra" oder "Premium" abonniert haben.

Sobald die Titel einmal beansprucht und der eigenen Bibliothek hinzugefügt wurden, bleiben sie spielbar, solange ein aktives PlayStation-Plus-Abonnement besteht.

Meilenstein des Comic-Kinos: "Supergirl" ist ein visuelles und emotionales Meisterwerk


Filmstart: 25.06.2026
Fantasy, Action, Abenteuer

Regisseur Craig Gillespie schickt Milly Alcock in der DC-Verfilmung "Supergirl" auf einen grandiosen Space-Western-Roadtrip. Der Film ist ein triumphaler Befreiungsschlag aus der Superhelden-Formel und glänzt auf ganzer Linie.

Es ist ein mutiges, geradezu revolutionäres Bild, das sich dem Kinopublikum in den ersten Minuten bietet: Die Cousine des ewig strahlenden Superman, Kara Zor-El, sitzt desillusioniert in einer schäbigen Alien-Spelunke, betrinkt sich hemmungslos an außerirdischem Schnaps und trauert. Der DC-Blockbuster Supergirl (basierend auf Tom Kings Comic-Meisterwerk Woman of Tomorrow) verabschiedet sich furios von der aseptischen Heldenerzählung vergangener Dekaden. Regisseur Craig Gillespie (I, Tonya) serviert stattdessen einen visuell berauschenden, emotional tiefschürfenden Space-Western, der jede Minute seiner Laufzeit fesselt.

Das unangefochtene Herzstück dieser kosmischen Odyssee ist Milly Alcock. Die australische Schauspielerin, die in House of the Dragon bereits aufhorchen ließ, spielt Kara nicht als entrückte Halbgöttin, sondern liefert eine schauspielerische Offenbarung. Ihre Supergirl ist zerrissen, traumatisiert und herrlich unangepasst. Als die dreizehnjährige Ruthye (eine echte Entdeckung: Eve Ridley) an sie herantritt, um blutige Rache an dem Weltraumpiraten Krem zu fordern, entfaltet sich ein Roadtrip von beispielloser erzählerischer Wucht. Die Chemie zwischen der lakonischen Heldin und dem rachsüchtigen Teenager erzeugt eine regelrechte cineastische Magie. Gemeinsam reisen sie durch eine Galaxis, die in ihrer rohen, dreckigen Ästhetik auf bestmögliche Weise an Endzeit-Epen à la Mad Max erinnert.


Brillanter Antagonist und perfekte Inszenierung

Wo andere Genre-Vertreter chronisch schwächeln, brilliert Supergirl ausnahmslos. Matthias Schoenaerts verleiht dem Bösewicht Krem eine enorm bedrohliche, physische Präsenz. Er verkommt nie zu einem formelhaften CGI-Schurken aus der Retorte, sondern bleibt ein greifbarer, faszinierend abgründiger Antagonist, der die emotionale Fallhöhe des Films bis zum fesselnden Finale stetig steigert.


Auch auf technischer Ebene setzt der Film Maßstäbe. Die Verschmelzung aus herrlich handgemachten Sets, detailverliebtem Creature-Design und makellosen visuellen Effekten kreiert fremdartige, lebendige Welten. Hier wirkt nichts künstlich; jeder staubige Planet, jede schummrige Raumhafen-Kneipe atmet Geschichte und Atmosphäre. Dazu kommt ein perfekt getaktetes Pacing: Mit kompakten 108 Minuten Laufzeit ist das Werk meisterhaft entschlackt – es gibt keine Sekunde Leerlauf, keinen überflüssigen Subplot. Jeder Schnitt sitzt.


Fazit: 

Supergirl ist letztlich nicht weniger als ein Triumph. Ein Film, der die raue Tonalität eines Westerns virtuos mit der Brillanz großen Sci-Fi-Kinos verknüpft. Milly Alcock trägt diesen Film mit einer unfassbaren Leichtigkeit und krönt sich zur unbestrittenen neuen Königin des DC-Universums. Ein visuell wie erzählerisch makelloses Meisterwerk und schon jetzt ein moderner Klassiker.

Wertung: 10 / 10

Freitag, 3. Juli 2026

Taktisches Früchtchen Farbenfrohes Kartenspiel von Piatnik - Cherry on Top

                                                      


Als Booster fürs Gehirn präsentieren sich die bunten Früchte bei „Cherry on Top“, einem taktischen Familien-Kartenspiel des Wiener Spieleverlags Piatnik. Wer schafft es, größere Kartengruppen zu bilden als die Mitspielenden und die eigenen Handkarten zuerst abzulegen? Mit seinem handlichen Format als Pocketspiel eignet sich „Cherry on Top“ auch für unterwegs und sorgt deshalb nicht nur zuhause für gute Laune und Appetit auf eine nächste Runde.


Bananen, Melonen und natürlich Kirschen stehen bei diesem herausfordernden Kartenspiel neben vier weiteren Früchten und sieben Farben im Mittelpunkt. Alle versuchen, bei ihrem Zug möglichst viele Karten mit der gleichen Farbe oder Frucht an bereits ausliegende Karten anzulegen und damit eine Gruppe zu bilden. Klingt einfach, kann aber ganz schön knifflig werden! Denn dabei ist Köpfchen gefragt: Wer taktisch vorgeht, bezieht bereits ausliegende Karten in seinen Zug mit ein und nutzt damit möglichst geschickt die Vorarbeit von Anderen.

Erlaubt ist auch ein besonderer Twist, der den Spielverlauf ganz schnell in eine neue Richtung lenken kann: Bereits ausliegende Karten dürfen mit anderen Farben oder Früchten überdeckt werden. Das Ziel ist immer, sich in der gemeinsamen Kartenauslage zu überbieten und eine um mindestens eine Karte größere Gruppe zu bilden als der vorher Spielende. Das wird natürlich bei jedem Zug etwas komplizierter, sodass Spaß und Spannung kontinuierlich steigen. Wer allerdings bei dieser wachsenden Herausforderung nicht mithalten kann, muss leider passen und beim nächsten Zug auf mehr Glück hoffen.

Haben jedoch alle der Reihe nach gepasst, startet eine neue Runde mit einer neu ausgelegten Karten-Gruppe. Gespielt wird solange, bis jemand seine letzte Handkarte ablegen kann und damit nach rund 15 Minuten Spielzeit gewinnt. Vielleicht mit Kirschen „on Top“?

Wer Spiele mit unkomplizierten Regeln sucht, die aber trotzdem Köpfchen verlangen und einen kleinen Twist bieten, liegt mit „Cherry on Top“ genau richtig. Zwei bis fünf Personen ab acht Jahren wetteifern in dem von Autor Michael Diechtierow konzipierten „Ladder-Climbing-Spiel“ (Überbieten von bereits ausgespielten Karten) um den Sieg. Für gute Laune sorgen die modernen, farbenfrohen Illustrationen von Lars Besten und die richtigen Ideen für den perfekten Frucht-Mix.

Cherry on Top
Spieltyp: Pocketspiel, Kartenspiel
Autor: Michael Diechtierow
Illustration: Lars Besten
Alter: ab 8 Jahren
Anzahl: 2-5 Personen
Spieldauer: ca. 15 Minuten
Preis: ca. 9,99 Euro






Mampfalarm im Monsterland - „Monstersnack“ bringt hungrigen Spielspaß auf den Tisch



Achtung hungrige Monster! In Monstersnack dreht sich alles um mampfende Monster und ihre leckeren Lieblingsgerichte. Sechs farbenfrohe Wesen warten nur darauf, endlich gefüttert zu werden. Doch Obacht: Nicht jedes Monster mag alles! Nur wer genau hinschaut und sich gut merkt, welches Monster welches Gericht bevorzugt, stillt seinen Hunger und kassiert Monstermünzen.

Das neue Kinder-Memospiel sorgt für turbulenten Spielspaß rund um den Tisch. Sechs detailreiche Kunststoffmonster stehen bereit, während 18 verdeckte Pfännchen in der Mitte liegen. Wer an der Reihe ist, deckt ein Pfännchen auf und versucht, das passende Monster zu füttern. Stimmt die Wahl, gibt’s Monstermünzen. Falsche Snacks wandern verdeckt zurück. Schnell gespielt, mitreißend und voller Überraschungen. Monstersnack ist ein kurzweiliges Action Memo-Abenteuer für Kinder ab fünf Jahren.

Ein Memospiel mit großem Spaßfaktor und besonderer Ausstattung: Monstersnack kombiniert klassisches Erinnern mit originellem Spielmaterial und witziger Monster Action. Ideal für Familien, die humorvolle Spieleabende lieben und Wert auf hochwertige, kindgerechte Gestaltung legen.

Monstersnack
Steffen Hacker
Ab 5 Jahren, für 2-4 Personen
Spieldauer: ca. 20 Minuten
Preis: ca. 26,99 Euro
Linktipp: Monstersnack

„Kniffel – Das Duell“: Der Klassiker als packender Zwei-Personen-Würfelwettkampf




Seit über 45 Jahren wird in Wohnzimmern leidenschaftlich gewürfelt, gerechnet und um den Sieg gekämpft – der Spieleklassiker „Kniffel“ begeistert Generationen von Jung und Alt, ob im Original oder in zahlreichen spannenden Varianten. Mit „Kniffel – Das Duell“ präsentiert Schmidt Spiele nun die neueste Weiterentwicklung des beliebten Würfelspiels: eine dynamische Zwei-Personen-Version, in der sich beide Spielenden in einem direkten Würfelwettkampf messen.

Wer schnappt sich zuerst das Full House, den Dreierpasch oder die Kleine Straße? „Kniffel® – Das Duell“ greift den beliebten Mechanismus des Klassikers auf und verwandelt ihn in ein packendes „Tauziehen“ für zwei Personen. Statt die eigenen Ergebnisse wie gewohnt auf dem Block zu notieren, kämpfen beide Spielenden um goldene Holzscheiben. Jede Scheibe steht für eine bestimmte Kombination, die es zu erwürfeln gibt, und kann dank glücklicher Würfe und cleverer Entscheidungen die Seite so lange wechseln, bis sie von einer Person gesichert wurde. Die Person, die zuerst fünf Holzscheiben oder sogar nur drei benachbarte gewinnt, geht als Sieger:in aus dem Duell hervor.



Die neueste Kniffe-Variante wurde von Schmidt Spiele zusammen mit Autor Reiner Knizia entwickelt, der mit „For One – Kniffel bereits für den Würfelspaß für eine Person sorgte und mit „Kniffel7“ eine Variante mit sieben Würfeln kreierte.

Typ: Würfelspiel | Marke: Schmidt Spiele | Anzahl Spielende: 2 Personen | Alter: ab 8 Jahren | Zeit: ca. 15 Minuten | Preis: 14,99 Euro (UVP)