Donnerstag, 26. März 2026

Luxus in der Kellergasse: Mörwald präsentiert neue Lodges am Weinberg


Am Mittwochnachmittag lud die Gastronomie-Dynastie Mörwald zur exklusiven Besichtigung ihres neuesten Projekts am Wagram. Bei zünftiger Kellerjause und regionalen Weinen wurde das Konzept der naturnahen "Lodges am Weinberg" vorgestellt.

Der Weg zum neuen Rückzugsort am Wagram begann für die geladenen Gäste überaus komfortabel: Pünktlich ab 15:30 Uhr pendelte ein Shuttle-Service vom bekannten Hotel am Wagram in der Kleinen Zeile hinauf in die idyllischen Rieden. Das Ziel der kurzen Reise war der Mörwald "Weinblick" in der historischen Kellergasse von Feuersbrunn – eine Kulisse, die treffender für das anstehende Programm kaum hätte sein können.


Um 16:00 Uhr fiel der offizielle Startschuss für die rund einstündige Präsentation. Im Fokus standen die neuen
MÖRWALD Lodges am Weinberg. Das Konzept zielt spürbar auf eine Klientel ab, die den rustikalen Charme der niederösterreichischen Weinregion sucht, dabei aber nicht auf zeitgemäßen Komfort und architektonische Finesse verzichten möchte. Die Lodges sollen sich harmonisch in die umliegende Natur einfügen und Gästen ein Wohngefühl direkt zwischen den Rebstöcken vermitteln.


Regionale Kulinarik als Begleiter

Ganz in der Tradition des Hauses Mörwald kam auch der kulinarische Aspekt bei der Vorstellung nicht zu kurz. Die architektonischen und touristischen Visionen wurden von einer klassischen Kellerjause begleitet. Regionale Spezialitäten und sorgfältig ausgewählte Wagramer Weine boten den passenden Rahmen, um die Eindrücke der neuen Lodges in entspannter Atmosphäre zu diskutieren.

Nach gut zwei Stunden klang die Veranstaltung im "Weinblick" aus. Mit den neuen Lodges erweitert Mörwald sein Portfolio in Feuersbrunn um einen weiteren Baustein und stärkt den Wagram einmal mehr als Destination für anspruchsvolle Genießer.

Jumbo präsentiert neue Funtasy Family-Charaktere



Küssen, kitzeln, füttern und frisieren:
Jumbo präsentiert neue Funtasy Family-Charaktere

Funtasy Family kombiniert Aufgaben der realen Lebenswelt mit fantasievollen Details, um Kindern magische und interaktive Erlebnisse zu bieten. Drei neue tierische Kiss-meez-Freunde – Eule, Igel und Hamster – fördern die emotionale Entwicklung und das fantasievolle Spiel. Nebenbei lernen Kinder ab 3 Jahren, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Denn die süßen Wegbegleiter brauchen Pflege, Zuwendung und müssen natürlich auch gefüttert werden. Somit passen die plüschigen Gesellen optimal in das Sortiment des niederländischen Spieleverlags Jumbo.

Kiss-meez – Eule
Wer diese entzückende Eule küsst, wird sogleich mit einem Küsschen belohnt. Denn in jedem Kiss-meez steckt ein Mikrofon, das Kussgeräusche erkennt und sogleich erwidert. Wird sie am Kopf gekitzelt, reagiert das interaktive Haustier mit lustigem Kichern oder Liedern. Damit das besonders flauschige Fell der türkisen Eule auch weich bleibt, muss es regelmäßig gekämmt werden.
Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis: 14,99 Euro

Kiss-meez – Igel
Mit dem Kiss-meez Igel trifft eine süße Fantasyfigur auf liebevolles Spiel und Spaß. Seine in knalligem Pink gehaltenen Stacheln sind erstaunlich weich. Mit der richtigen Pflege wird das auch lange so bleiben. Sein Lieblingsessen sind übrigens Weintrauben. Der interaktive Igel reagiert auf Kitzeln mit Gekicher, er singt Lieder und erwidert sogar Küsse. Ein tierischer Freund fürs Leben.

Altersempfehlung: ab 3 Jahren
Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis: 14,99 Euro

Kiss-meez – Hamster
Lila Fell, rosa Bäckchen und ein blaues Herz am Bauch – das ist der brandneue Kiss-meez Hamster. Genau wie seine tierischen Freunde ist auch er kitzelig und voller Liebe. Damit es ihm so richtig gut geht, braucht er regelmäßig Futter, Pflege und Streicheleinheiten. Dann stehen gemeinsamen Abenteuern nichts mehr im Weg: Einfach der Fantasie freien Lauf lassen und Spaß haben.Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis: 14,99 Euro







Der Rausch im Rhythmus des Zelluloids: „Marty Supreme“ - Filmkritk


Kinostart: 26.02.2026
Genre: Komödie, Drama
Filmdauer: 2h 31m


In seinem ersten Solo-Film schickt Regisseur Josh Safdie einen furiosen Timothée Chalamet an die Tischtennisplatte. Ein virtuos inszenierter Fiebertraum über Obsession, Ego und den amerikanischen Traum der 1950er-Jahre.

Es gibt Regisseure, die das Kino als Ort der Kontemplation begreifen. Und dann gibt es Josh Safdie. Gemeinsam mit seinem Bruder Benny hat er in Filmen wie Uncut Gems (Der schwarze Diamant) das Kino der permanenten Panikattacke perfektioniert. Nun, auf Solopfaden wandelnd, drosselt Safdie in Marty Supreme scheinbar das Tempo – nur um die nervöse Energie seiner Figuren in die klaustrophobische Arena einer Tischtennisplatte zu verlagern.


Der Habitus des Getriebenen

Lose basierend auf der Biografie der New Yorker Ping-Pong-Legende Marty Reisman, entwirft Safdie ein US-Sittenbild der 1950er-Jahre, das weit entfernt ist von der pastellfarbenen Vorstadt-Nostalgie, die diese Dekade sonst oft im Kino prägt. Im Zentrum steht Timothée Chalamet als titelgebender Marty. Chalamet, dessen androgynes Charisma ihn längst zur globalen Chiffre für verletzliche Männlichkeit gemacht hat, legt hier eine kantige, beinahe physisch schmerzhafte Performance hin. Sein Marty ist ein Getriebener, ein Savant des Zelluloidballs, der hinter seiner dicken Brille und den maßgeschneiderten Hemden eine tiefe, fast autistische Isoliertheit verbirgt.


Wenn Marty den Schläger hält, wird der Film zum Ballett. Die Kameraarbeit fängt die rasante Kinetik des Sports nicht wie eine ESPN-Übertragung ein, sondern wie einen psychologischen Zweikampf. Jeder Topspin ist eine Beleidigung, jeder Schmetterball eine Existenzbehauptung.

Ein absurdes, aber geniales Ensemble

Der wahre Coup von Marty Supreme liegt jedoch nicht nur in der audiovisuellen Brillanz (das ständige Klick-Klack des Balls fungiert als manischer Metronom-Takt des Films), sondern in Safdies exzentrischem Casting. Gwyneth Paltrow kehrt in einer Nebenrolle auf die Leinwand zurück und verleiht dem Film eine eisige, aristokratische Gravitas, die wunderbar mit dem schweißgetränkten New Yorker Untergrund kontrastiert. Noch überraschender: Musiker Tyler, the Creator, der in seinem Schauspieldebüt eine so natürliche Präsenz mitbringt, dass man sich fragt, warum er nicht längst für das Kino entdeckt wurde.


Fazit

Marty Supreme ist ein Film über die fatale amerikanische Illusion, dass absolute Meisterschaft zwangsläufig zu absolutem Glück führt. Safdie dekonstruiert den klassischen Sportfilm und liefert stattdessen eine fiebrige Milieustudie. Ein Triumphzug für Chalamet und der endgültige Beweis, dass Josh Safdie auch als Solo-Akteur zu den wichtigsten Stimmen des US-Gegenwartskinos zählt.

Wertung: 9/10