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Freitag, 15. August 2025

Als der Würfel fallen lernte: Eine Kulturgeschichte der Pappe - DAS MODERNE BRETTSPIEL: Die unglaubliche Entwicklung von 1950 bis 2000 Taschenbuch

Herausgeber: ‎ Piatnik
Erscheinungstermin: ‎ 24. April 2025
Sprache: ‎ Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe: ‎ 255 Seiten



Tom Werneck, Doyen der Spieleszene, legt mit "Das moderne Brettspiel" eine Chronik vor, die beweist: Der Weg von "Mensch ärgere Dich nicht" zu "Catan" war ein weiter – und er führt auch über Wien.

Es gab eine Zeit, da war das Brettspiel in den österreichischen Wohnzimmern vor allem eines: eine Geduldsprobe. Man würfelte, man zog, man flog raus. Die taktische Tiefe beschränkte sich darauf, den Spieltisch nicht umzuwerfen. Dass wir heute in einer goldenen Ära der analogen Unterhaltung leben, in der komplexe Strategien und soziale Interaktion das reine Glücksprinzip verdrängt haben, ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis einer Evolution, die Tom Werneck in seinem neuen Buch Das moderne Brettspiel minutiös nachzeichnet.

Wer, wenn nicht er? Werneck, Mitbegründer der Jury "Spiel des Jahres" und seit 2025 Ehrendoktor, ist so etwas wie das lebende Gedächtnis der Branche. Sein Buch, erschienen im Wiener Traditionsverlag Piatnik, widmet sich den entscheidenden fünf Jahrzehnten zwischen 1950 und 2000. Ein Zeitraum, der den Wandel vom "Ameritrash" (viel Plastik, wenig Hirn) hin zum international gefeierten "German Game" markiert.

Vom Zeitvertreib zum Kulturgut

Der Band liest sich weniger wie ein Katalog, sondern wie eine soziokulturelle Abhandlung. Werneck skizziert die tristen Nachkriegsjahre, in denen Spielesammlungen mit Halma und Mühle das höchste der Gefühle waren, und führt den Leser in die 1960er, als mit den 3M-Spielen (Acquire) erstmals Autorennamen auf den Schachteln auftauchten – ein Paradigmenwechsel.

Besonders spannend für den hiesigen Leser: Die Rolle Österreichs. Herausgegeben von Piatnik-Chef Dieter Strehl, beleuchtet das Werk auch die ökonomische Seite. Es zeigt, wie aus kleinen Kartenmalereien globale Player wurden und wie die Gründung der "Spiel des Jahres"-Auszeichnung 1979 dem Medium jene intellektuelle Legitimität verlieh, die es brauchte, um aus der Kinderecke herauszukommen.

Nostalgie mit Fußnoten

Visuell ist das Buch, obschon als Taschenbuchformat daherkommend, reich bestückt. Fotos von vergilbten Spielplänen und ikonischen Schachteln triggern sofortige Nostalgie-Schübe. Doch Werneck bleibt nicht beim Schwelgen stehen. Er analysiert messerscharf, warum Die Siedler von Catan 1995 einschlugen wie ein Meteorit: Endlich durfte man handeln statt nur hassen.

Gibt es Kritik? Wenn man so will, dann an der akademischen Dichte. Werneck schreibt für den interessierten Laien, aber man merkt den Duktus des Archivars. Manche Passage über Verlagsfusionen ist trocken wie ein Zwieback. Zudem endet das Buch strikt im Jahr 2000. Die Kickstarter-Revolution und die aktuelle Explosion an Expertenspielen fehlen. Das ist dem historischen Ansatz geschuldet, lässt den Leser aber hungrig zurück.

Fazit

"Das moderne Brettspiel" ist ein längst überfälliges Standardwerk. Es hebt das Spielen auf jenen Podest, den es verdient: als Spiegel der Gesellschaft. Von der Schicksalsergebenheit der 50er zur konstruktiven Gestaltung der 90er. Dass ein Wiener Verlag dieses Stück Kulturgeschichte publiziert, ist nur folgerichtig. Für Kenner ein Muss, für Gelegenheitsspieler eine horizonterweiternde Lektüre, die erklärt, warum wir heute so spielen, wie wir spielen.


Bewertung: 9/10


Montag, 7. Februar 2022

Star Wars Marvel Comics-Kollektion 1 - Skywalker schlägt zu! - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: Mai 2021
Verlag: Panini
Genre: Science-Fiction
Seiten: 144
Autor: Jason Aaron.
Zeichner: John Cassaday


Star Wars Legend war leider nach Band 120 Schluss und der vorliegende Comic ist der Beginn einer neuen Hardcover Serie von Star Wars von insgesamt 60 Bänden. Der Band ist zwar schon vor ein paar Monaten erschienen, das soll uns aber nicht abhalten über ihn zu sprechen. Die Geschichte ist legendär und gehört einfach verfilmt. Insgesamt wurde der Band unglaubliche 1 Million mal in den USA verkauft. 


Der erste Todesstern wurde gerade zerstört (Schlacht von Yavin) und das Imperium ist gerade in Selbstfindung, denn der Todesstern hat enorme Ressourcen verschlungen und so gesehen ist der Nachschub vom Imperium äußerst wichtig und das Imperium geht dadurch sehr hohe Risken ein, will es sich mit dem Abschaum am äußersten Rande verbünden. 


Das ist den Rebellen auch bewusst und sie unternehmen den nächsten Schlag gegen das Imperium, indem sie einen Besuch Cymoon 1 abstatten, einer der wichtigen Waffenfabriken. Han Solo, Luke Skywalker und Lea sind glücklicherweise noch nicht so bekannt und sie können sich als Jabba the Hut Gesandten einschleichen. 


C-3PO hat derweil den Millennium Falke beim Schrott geparkt um nicht aufzufallen, aber was die Truppe nicht bedacht hat, sind Schrottwesen, die den Millennium Falken auseinander nehmen wollen - einfach nur herrlich gemacht. Doch es kommt natürlich viel schlimmer in Form von Darth Vader, der unbedingt wissen will, wie sich der junge Jedi nennt. Er kannte noch nicht seinen Namen. Eine äußerst actionreicher Band wartet auf euch und im zweiten Part hat sogar Boba Fett einen Auftritt, der vor nichts zurück schreckt.

Fazit:
Skywalker schlägt zurück ist intensiv und einfach eine geniale Geschichte, die mit opulenten Bildern untermalt wird. Der Auftakt der Star Wars Marvel Comics-Kollektion Band 1 könnte nicht besser beginnen! Darth Vader im Duell mit Luke, Han Solo, Lea was kann es besseres geben!


Sonntag, 18. Juli 2021

Assassin's Creed Valhalla - Die Geirmund Saga - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: November 2020
Verlag: Panini
Genre: Abenteuer, Fantasy 
Seiten: 320
Autor: Matthew J. Kirby

Kein Computerspiel wurde in der Vergangenheit von Assassin´s Creed ohne den dazugehörigen Roman veröffentlicht. Dem Zielpublikum soll es recht sein, denn so kann man noch tiefer in das Universum eintauchen und das Szenario verdient es sich noch mehr ausgeschlachtet zu werden und zwar im positiven Sinn wohl gemerkt. Der Autor  ist diesmal nicht Oliver Bowden alias Anton Gill sondern Matthew J. Kirby, der wenn auch etwas anders in das Assassin´s Creed Valhalla Universum eintauchen lässt. 


Die Geschichte ereignet sich im 9 Jahrhundert, wo sie auch auf Eivor den Star von Assassin´s Creed Valhalla trifft. Sie spielt in dem Roman eine Randrolle und dennoch nimmt sie auf Geirmund einen nicht unwesentlichen Einfluss mit ihren Ratschlägen. Geirmund Heljarskinn Hjörrsson der Protagonist des Romans ist Teil von einer Königsfamilie. Er ist der 2te Sohn der Familie und er hat den Drang die Welt zu erobern und nicht wie sein Vater und seine Mutter, den Frieden zu bewahren. 


So kommt es das er sich dem Jarl und späteren König Guthrum anschließt, dem es mit seinen Schiffen nach England zieht um dort eine Menge an Schätze und Land zu erobern, sowie gegen die Angelsachsen in den Krieg zu ziehen. Genau das was sich Geirmund vorgestellt hat und in seinem Sinne war.  Doch es kommt alles ein wenig anders, denn die Überfahrt gestaltet sich schon ein wenig schwierig, mit Auseinandersetzungen, einem unverhofften Wendung und in England selbst wird es auch nicht leichter für Geirmund, da es viele Dänen nach England verschlägt und jeder eine andere Intention und Strategie verfolgt. 



Geirmund muss so manchen Befehl befolgen, die den Untergang für ihn bedeuten, doch hat er zumeist eine Taktik parat die ihn aus der aussichtslosen Situation hilft. Zudem hat er sich innerhalb den Dänen einen Namen errungen der weit über die Grenzen von England hinausreicht. Weiters geht es um ein Artefakt, genauer gesagt um den Armreif Hniturdr, denn er jedoch gleich bei der Ankunft verliert - dieser Armreif gibt den Besitzer eine mystische Kraft! 


Geirmund ist nicht alleine. Er hat einen Trupp bestehend aus ein paar Dutzend Krieger die sogenannten Heljarskinnar und das Wichtigste für ihn ist, das möglichst viele seiner Krieger in einer Schlacht überleben. Auch wenn ein Dorf geplündert wird, werden jene die nicht zu den Waffen greifen ausnahmslos verschont. Denn er möchte eines Tages über ein Königreich herrschen, indem noch Einwohner existieren, die ihn zu schätzen wissen. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg!


Fazit: 
Das Szenario spielt sich in jener Zeit vom Computerspiel ab, man trifft auch eine alte Bekannte, aber dennoch erzählt es einen ganz anderen Strang! Die Geschichte von Geirmund am Ende ist ehrlich gesagt nicht abgeschlossen! Eine Fortsetzung ist leider bis dato noch nicht geplant und deswegen wird der verehrte Leser ein wenig zurück gelassen, denn natürlich will man wissen wie es weiter geht. Das wird zwar erzählt in ein paar kurzen Seiten, doch das reicht bei weitem nicht aus. Dennoch ist "Assassin´s Creed Valhalla - Die Geirmund Saga" ein gelungenes Werk auch wenn es nicht vollendet ist!

Wertung: 8 / 10 



Samstag, 31. Oktober 2020

Star Wars Legends Band 106 - Visionäre - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: Oktober 2020
Verlag: Panini
Genre: Abenteuer, Fantasy, Action
Seiten: 152
Autor: Aaron McBride, Erik Tiemens, Michael Murnane, u.a.
Zeichner: Alex Jaeger, Stephen Martinire, u.a., Warren Fu

In der neuesten Band sind viele interessante Kurzgeschichten enthalten, die einem noch tiefer ins Star Wars Universum versinken lässt. Es beginnt schon sehr spektakulär als Luke noch ein Kind ist und von einem Roboter Sith angegriffen wird, der aussieht wie Darth Maul. Lange hatte er Luke gesucht und endlich gefunden, ohne dass Palpatine etwas weiß, also ganz im Verborgenen und ja zu Ende bringen soll er die Mission! Doch die Macht ist stark und seine Verbündeten auch!


In einer anderen Geschichte geht es um Padme und einem Künstler der wahrlich verzaubert wird. Die Geschichte ist nicht spektakulär da viel zu kurz, aber die Zeichnungen haben es sich wahrlich verdient erwähnt zu werden, denn sie sind anders verzaubert und verwischt und zeugen von einer ganz anderen experimentellen Art! 




Daneben werden noch weitere Geschichten geboten unter anderem "Verschanzt", wo ein Rebell dem Imperium entkommen will, nur wartet Darth Vader auf ihm und das wird ein aussichtsloses Unterfangen, denn die Macht ist äußerst stark in Darth Vader und Versagen ist nicht erlaubt! Es ist so wie es ist, denn das letzte Stündchen hat geschlagen.


Neben einer Geschichte von Wat Tambor wird eine Geschichte von Palpatine erzählt, wo er quasi seine geballte Macht zeigt, sowie eine Verwandlung in ein etwas - brachial und beeindruckend! Zudem eine weitere Geschichte wie General Grievous die Kampfmaschine wurde, ein Experiment das sich nützlich und von Vorteil erweist.

Fazit:

Star Wars Legend: Visionäre werden viele Kurzgeschichten erzählt, manche äußert interessant, mache weniger spektakulär aber dafür Bildgewandt. Zudem gesellen sich sehr schöne Zeichnungen und auch Stories, die so eigentlich nicht zum Star Wars Universum gehört. Also sinkt ein und genießt, ein Band mit vielen unterschiedlichen Eindrücken. 

Wertung: 8 / 10










Donnerstag, 16. Juli 2020

Batman Deathblow - Nach dem Feuer - Test/Review


Erscheinungsdatum: März 2020
Verlag: Panini
Genre: Abenteuer, Fantasy, Action
Seiten: 164
Autor: Brian Azzarello
Zeichner: Lee Bermejo


Batman Deathblow ist genial gezeichnet von Lee Bermjo.  Alles ist sehr düster in Szene gesetzt und das ist wohl berechtigt, denn  schließlich herrscht in Gotham Gewalt und Panik, denn das Verbrechen schläft nie und so gibt es für Batman aller Hand zu tun. Das ist aber nicht verwunderlich und so kann Bruce nicht das Junggesellenleben ausleben, denn er ist in der Nacht unterwegs und hat es in diesem Band mit keinem geringeren als dem Elitesoldat und Spion Deathblow zu tun.

Was ist so interessant an Deathblow? Er schreckt vor gar nichts zurück und erfüllt so gut wie jede Mission. Es gibt Rückblenden was vor 10 Jahren geschah, sodass der werte Leser eine umfangreichen Einblick in die Story erhält. Diese hat es in sich, denn es gesellt sich neben Deathblow noch eine weitere Gestalt in den Mittelpunkt. Sagen wir einmal so er glüht richtig und erhitzt die Umgebung wenn er will und somit löst er pures Chaos aus - sein Name Maxwell Kai. 


Genial, denn in Deathblow gibt es teilweise wenig Text und dafür sprechen die Bilder. Sie sind kraftvoll, cool dargestellt und beinhalten eine Menge an Action. Da darf natürlich die explosive Zigarette nicht fehlen. Einmal angezündet, macht sie gleich wuuuummmss und schon zerberstet alles. Die Furchen von Deathblow im Gesicht sind überall vorhanden, tief gezeichnet von dem all erlebten aber dennoch immer noch den Drang eine Mission nach der anderen zu erledigen.

Im Prinzip sind nun gleich 2 Verrückte in Gotham und somit eine äußerst schwierige Aufgabe für Batman. Doch sein Butler Alfred steht ihm zur Seite und versorgt ihn mit den notwendigen Informationen und Fakten - gut das es eine Interpol-Datenbank gibt! -) Dennoch hat Batman alle Hand zu tun um nicht selber unterzugehen. 


Fazit:
Batman Deathblow - Nach dem Feuer ist eine brutale und einzigartige Geschichte im Batman-Universum. Der Zeichnungstil ist wunderschön und herrlich anzuschauen im Noir-Stil - man glaubt doch tatsächlich man befindet sich in Sin City nur das die Protagonisten andere sind. Lesenswert!

Wertung: 10 / 10



Dienstag, 26. November 2019

Batman/Joker: Wer zuletzt lacht - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: September 2019
Verlag: Panini
Genre: Abenteuer, Fantasy,
Seiten: 204
Autor: Chuck Dixon, Scott Beatty
Zeichner: Marcos Martin, Pete Woods, Rick Burchett

Der Joker ist ein Phänomen des Irrsinns und ein ewiger Rivale von Bats bekannter unter dem Namen Batman. Grandiose Duelle und was den Joker auszeichnet ist sein irrer Witz in der er seine Pläne verpackt. Mitunter nicht leicht für den dunklen Ritter zu bewältigen und deswegen auch so spannend. 

Joker sitzt im bekannten Gefängnis von Gotham den Arkham Asylum, einer Irrenanstalt, wo er seine Tage absitzt. Doch wer den Joker kennt hat er immer einen Plan in petto. 

Doch es kommt ganz anders, denn bei einer Routine Gesundheitsuntersuchung wird ihm eine unheilbare Krankheit prognostiziert und ihm das Ende auf ein paar Monate bekannt gegeben. Eine Welt ohne Joker kann man das wohl glauben! 

Joker ist zu tiefst enttäuscht und trübsinnig, denn er hat noch so viel vor. Doch dann ist er wieder in Ordnung, mit dem Sinn danach die restlichen Tage im Gefängnis zu verbringen und dann ist er wieder hoch erfreu, die letzte Schlacht gegen Batman zu führen, die es in sich hat! Die Welt und insbesondere Gotham wird vor ihm erzittern! 

Deswegen zettelt er eine Revolte im Gefängnis an und erscheint auch noch auf den Bildschirmen von Gotham, wo er sich in gewohnter Manier, freundlich mit einem Lächeln zurückmeldet und androht Gotham in seine Hand zu bringen. Keine guten Aussichten für die Bürger von Gotham! Kann Bats das Chaos verhindern, dass der Joker schon angerichtet hat! 

Fazit: 
Mit Batman/Joker: Wer zuletzt lacht ist eine weitere geniale Geschichte im Batman-Universum und äußerst gelungen. Schräger wie diese kann sie kaum verlaufen und ein Joker, der seines gleichen sucht! Ja, so kennen wir ihn, witzig, irrsinnig, wahnsinnig! So lasst die Spiele beginnen zwischen Bats und dem Joker! Ach hatte ich doch glatt vergessen, Batman bekommt Unterstützung, die er dringend benötigt. Ein geniales Schauspiel!

Wertung: 10 / 10




Freitag, 15. November 2019

Star Wars: Zerstörte Hoffnung - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: Oktober 2019
Verlag: Panini
Genre: Science-Fiction
Seiten: 176
Autor: Kieron Gillen
Zeichner: Salvador Larroca


Die Rebellion ist nach der Zerstörung des Todesstern zur eine mächtigen Institution geworden. Neue Schiffe und neue Verbündete geben enormen Anlass zur Hoffnung, dem Imperium endlich erfolgreich entgegentreten zu können. Das Pflänzchen keimt nicht nur, es ist äußerst gut entwickelt. Aber die Rebellen verdanken ihren jüngsten Triumph auch Königin Trios von Shu-Torun, die heimlich übergelaufen ist. Die Anzeichen sind äußerst gut, wäre da nicht die dunkle Macht in der Nähe.....

Es hat sich eine gigantische Rebellion auf der Basisstation Mako Ta eingefunden, um den nächsten Schlag gegen das Imperium zu planen. Alle sind ziemlich glücklich, auch Luke scheint ein wenig durchzuatmen und Han Solo ist mit Chewie und 3PO auf einer Schmugglermission und bekommen nichts von der Feierlichkeiten mit. 

Denn zugegeben es war ein toller Triumph gegen das Imperium. Es hätte nicht besser verlaufen können, den Todesstern zu zerstören und noch mehr zu vernichten. Überall werden Stiche gesetzt und man ist den Triumph immer näher. Die Schlagkraft der Rebellion war gigantisch und konnte es nun mit dem Imperium aufnehmen. 


Doch die dunkle Seite ist stark und wie aus dem Nichts kam das Imperium, ebenso mit einer gewaltigen Streitkraft und was liegt nun näher von der Rebellion als zu fliehen, in den Hyperraum, schnell, sofort ansonsten droht das Imperium so zu überrollen. Doch das Problem, der Hyperraumsprung funktioniert nicht. Die Jäger können nicht aus dem Hangar herausfliegen. Alles ist versperrt. Leere macht sich breit! 

Darth Vader ist sich seiner Sache diesmal ganz sicher. Mit dem Beschuss gleich zu beginnen, wäre nicht so imposant. Die Rebellen müssen Angst spüren, Angst die sie noch nie gespürt haben, denn entkommen können sie nicht. Die Panik bricht schneller bei den Rebellen aus als gedacht und das war das Zeichen zum Angriff! Es gibt kein entkommen, die dunkle Macht ist stark!

Fazit: 
Star Wars: Zerstörte Hoffnung ist eine wahnsinnig packende Geschichte, gespickt mit tollen und imposanten Bilder. Zudem ein überraschender Ausgang und einen Darth Vader in der Mitte der das Spektakel sichtlich geniest. Doch Luke, Han und Leia haben etwas dagegen, auch wenn es äußerst schwer ist erfolgreich zu sein. Eine großartige Geschichte, die verfilmt gehört!

Wertung: 10 / 10







Freitag, 4. Oktober 2019

Han Solo - Kadett des Imperiums - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: September 2019
Verlag: Panini
Genre: Science-Fiction
Seiten: 160
Autor: Robbie Thompson
Zeichner: Leonard Kirk


Han Solo, ein Draufgänger, ein Schmuggler und immer zum Scherzen aufgelegt. Er hasst grundsätzlich das Imperium und dennoch hat er sich in früheren Jahren verpflichten lassen, um seine große Liebe Qi' RA wiederzusehen, denn beide wurden unfreiwillig getrennt und das konnte Han beim besten Willen nicht akzeptieren, getrennt zu sein!

So sah er einen Funken einer Chance Qi ' RA wieder zusehen, als er hörte: "Werde Teil von etwas, schließe dich dem Imperium an". Gesagt getan, er wollte Pilot werden, jedoch kam es ganz anders, denn als die Verpflichtung beim Imperium erfolgte waren sie nur mehr Abschaum und werden auch als solche behandelt! Also keine guten Aussichten....


Denn was folgte war eine Entlausungsprodzedur, ein Verhör und durch den Schlamm waten und Befehle befolgen, etwas Han gar nicht ausstehen konnte, sich widersetzte und so die gesamte Truppe eine Lektion bekam. Das war natürlich kein guter Einstieg. Doch Han war es egal, denn er hatte seinen eigenen Charakter und seinen fürchterlichen Sturkopf!

Han fackelte auch nicht lange und schnappte sich in einem unbeobachteten Augenblick einen Tie-Fighter und versuchte ihn zu fliegen, was leider misslang. Was er aber geschafft hatte, Aufmerksamkeit zu erregen ..... 


Fazit:
Han Solo - Kadett des Imperiums ist eine interessante Geschichte und spiegelt den Charakter Han Solo sehr gut wieder. Ein ewiger Rebell gegen alles, viele brenzlige Situationen die er zu meistern hat. Doch Han Solo hat immer eine Idee zu entkommen. Ein Abenteuer voller Gefahren und gewürzt mit genialen Zeichnungen!

Wertung: 10 / 10



Dienstag, 1. Oktober 2019

Batman/Joker: Der Mann, der lacht - Kritik - Review


Erscheinungsdatum: September 2019
Verlag: Panini
Genre: Fantasy
Seiten: 148
Autor: Ed Brubaker
Zeichner: Doug Mahnke, Patrick Zircher

Mit Batman/Joker: Der Mann, der lacht bringt Panini einen Klassiker, wo die Geschichte auf das  erstmalige Aufeinandertreffen zwischen Joker und Batman neu erzählt wird. Genial und gerade rechtzeitig zur Einstimmung zum Film: Der Joker!

Jim Gordan hat eine Lagerhalle im Visier und als sie diese untersuchen machen sie eine grausige Entdeckung. Überall liegen Leichen herum und alle was sie gemeinsam haben ist ein ziemlich breites Grinsen. Was für eine wahnsinnige Tat und wer könnte dahinter stecken!

Das "wer" löste sich sofort in Luft auf, denn der Joker machte eine Ankündigung: Eine berühmte Person stirb um Punkt Mitternacht. Das kann ihm nicht gelingen, denn Jim und seine Polizei von Gotham wird etwas dagegen haben. Die Person wird von allen Seiten abgeschirmt und nichts und niemand nähert sich. Außer ein Reporter, der unbedingt einen Schnappschuss machen will. Das gelingt ihm nicht. So wehrt sich das Opfer in Sicherheit und findet das Schauspiel lächerlich. 

Es passiert auch nichts, bis... ja bis es Mitternacht wird und pünktlich beginnt das Opfer zu lachen und fällt Tod um. Alle sind wie gelähmt. Zudem wird gleichzeitig an einem anderen Ort ein Anschlag verübt! Ja von Joker, der in eine Irrenanstalt eindringt. Der Wettlauf mit der Zeit beginnt und Joker macht zudem die nächste Ankündigung und die ist wahrlich keine Gute!!!

Fazit:
Batman/Joker: Der Mann, der lacht ist ein Highlight im Batman Universum. Das erste Zusammentreffen zwischen der Fledermaus und dem Joker. Wahnsinnig eindrucksvolle Geschichte mit einem Joker in Hochform. Ein perfekter Einstieg ins Batman-Universum - sollte man auf keinen Fall versäumen!

Wertung: 10/10


Mittwoch, 25. September 2019

Savage Sword of Conan - Band 1 - Kritik / Review



Erscheinungsdatum: September 2019
Verlag: Panini
Genre: Fantasy
Seiten: 132
Autor: Ron Garney
Zeichner: Gerry Duggan

Was Conan mitbekam war eine Schlacht, die sich nicht zum Positiven wendete. Ein rohes Fleisch, das nicht schmeckte, irgendwie fahl, alt und geschmacklos. Was aber egal war, da die Situation trist ist. Doch das Schicksal wollte es, das er das Bewusstsein verlor, aber gerettet wurde!

Doch was mit ihm tun fragte sich der Kapitän des Schiffes. Gleich Conan enthaupten und ihm den Fischen zum Fraß vorwerfen oder doch noch ein lukratives Geschäft heraus schlagen. "Legt ihn in Ketten und wenn er überlebt, dann ist es gut und wenn nicht auch kein Drama" meinter der Kapitän. 

So geschah es und Conan wurde in das tiefste Loch gesteckt, was sie finden konnten. Doch wer Conan kennt, der weiß das ihn Ketten nicht aufhalten können. Sein unbarmherzigen Willen treibt ihm immer wieder an und so auch das er wieder das Bewusstsein erlangte. Sehr gut für ihn und schlecht für die Anderen!

Doch das Ziel ist ein ganz Anderes! König zu werden und den mächtigsten Magier, Schlangenzauberer namens Koga Thun zu vernichten. Ein Unterfangen, das noch in weiter Ferne zu scheinen scheint.

Fazit: 
Mit Savage Sword of Conan beginnt eine neue Storyline und ist für alle Neueinsteiger perfekt geeignet. Conan ist nichts für schwache Nerven. Brutal und blutrünstig dargestellt, sowie extrem düster, so wie sich die Welt von Conan eben präsentiert. Da gibt es Gefahren an jeder Ecke und das Überleben ist nicht selbstverständlich, auch nicht für Conan! Ein must-have für alle Fans und die die es werden wollen.

Wertung: 10 / 10


Mittwoch, 18. September 2019

God of War #4 - Comic - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: 2019
Verlag: Dark Horse
Genre: Action, Fantasie, Sci-Fi,
Autor: Chris Roberson
Zeichner: Tony Parker
Seiten: 32
Sprache: Englisch


Der letzte Teil von dem God of War Comic wurde veröffentlicht. Was alle 4 Teile gemeinsam haben, sie sind viel zu schnell vorbei, denn jeder Teil bietet auf rund 32 Seiten und die hat man auch wegen der Kämpfe und den dadurch geringen Dialogen leider viel zu schnell gelesen oder sollte man sagen verschlungen! -)

Im letzten Teil kommt es zum finalen Kampf mit den Bären ähnlichen Kreaturen und das ist für Kratos auch kein einfaches Unterfangen, denn wenn er in Rage ist, ist er zwar nicht zu bremsen, aber das taktische Vermögen kommt ihn abhanden. 

Auf der anderen Seite ist die Seherin die einen Besuch bekommt. Kratos Sohn Atreus ist mit ihr auf sich alleine gestellt und es könnte ihr Ende bedeuten. Wie und wer kann es abwenden?



Die Zeichnungen von keinem geringeren als Tony Parker, sie sind detailliert, vermitteln ein stimmiges Bild und die Kämpfe sind einfach spektakulär dargestellt.

Fazit:
God of War #4 ist ein würdiger Abschluss mit dem Gefühl noch viel mehr im Kratos Universum erleben zu wollen. Die Geschichte kann doch unmöglich fertig erzählt sein! Da kommt doch hoffentlich noch was ganz Großes! Ja es fühlt sich gut an - Kratos mäßig eben, genauso wie im Videospiel!

Wertung: 7 / 10


Sonntag, 15. September 2019

The Division: Extremis Malis - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: 2019
Verlag: Dark Horse
Genre: Action, Fantasie, Sci-Fi,
Seiten: 72
Sprache: Englisch

The Division 2 ist ist ein must-have Spiel und rund um the Division 2 ist ein Roman erschienen, siehe unsere Kritik, sowie ein Comic The Division - Extremis Mails. Leider ist der in 3 Kapitel geteilte Comic-Band nicht in Deutsch erschienen, sondern nur in Englisch erhältlich. Das hat uns aber nicht abgehalten in den Comic-Band hinein zuschnuppern.

Der Bio-Waffenangriff hat in New York stattgefunden und ein Chaos und Verderben ausgelöst. Es sind nun Monate vergangen und die Division hat sich halbwegs gut organisiert und vernetzt. Auch in den anderen Städten gibt es Chaos und Gruppenbildung, so nach dem Motto jeder gegen jeden.

Caleb Dunne ein Division Agent ist mit seinem Partner auf Mission und ist dabei die Unruhestifter zu beseitigen. Das gelinkt sehr gut und ist kein Problem. Sie sind sehr schnell ausgeschaltet. Nun gilt es das Gebäude zu verlassen. Doch es befinden sich noch andere Widersacher in dem Gebäude. Ein weibliche Person mit schwarzen Haaren hält das Messer an der Kehle von seinem Partner. Guter Rat ist teuer?

Was tun eingreifen, schießen oder nicht, das ist die Frage! Doch das Problem verschlimmert sich, die Situation eskaliert, denn das Messer durchtrennt sie Kehle des Partners von Dunne. Danach flüchtet die Person. Dunne denkt nicht daran sie zu verfolgen, er ist in einer Art von Schockstarre und will ihm helfen. Doch es kommt alles zu spät! 

Dunne will die Frau unbedingt finden, aber sie hat die Stadt bereits verlassen. Das ist Dunne egal, denn die Rache wird sein sein, egal wo sie hingeht. Damit wird der Konflikt verlagert und die Situation verschlimmert sich......

Fazit:
The Division - Extremis Malis ist eine schöne Geschichte im Division Universum. Überall Zerstörung, aber durch die Fivision Agenten besteht noch Hoffnung. Dunne setzt alles daran die weibliche Person zu schnappen, denn sie wird auch in dem anderen Regionen brand gefährlich sein. Doch bis es zum vermeintlichen Showdown kommt, gibt es noch einige Gefahren zu überwinden. Die Comic-Zeichnungen sind äußerst detailliert und gelungen. Für Division Fans eine Pflicht!

Wertung: 8 / 10

Freitag, 13. September 2019

Batman: Neal Adams Collection 3 - Kritik / Review


Erscheinungsdatum: August 2019
Verlag: Panini
Genre: Action, Fantasie, Sci-Fi,
Seiten: 172
Autor: Bob Haney, Cary Bates
Zeichner: Neal Adams


Mit dem finalen Band Teil 3 von Batman Neals Adam Collection erhält Dick Giordano das Vorwort und erzählt so manches Schmankerl aus den 60er und 70er Jahre. Natürlich hätte es viel länger ausfallen sollen, denn da erfährt man so manches was sich hinter den Kulissen abgespielt hat. Dick Giordano wurde der Inker / Tuscher von Neal Adams. 

Interessant war, das er laut seiner Ansicht die World's Finest Hefte ziemlich verbockt hatte, aber nur deswegen weil sich der Stil von ihm und Neal Adams so sehr unterscheidet. Gut Ding braucht Weile und es wurde mit der Zeit immer besser. The World's Finest #175 und #176 findet sich in diesem Sammelband wieder und zwar ist es der Auftakt des Sammelbandes und von einem "Verhau" kann man wahrlich nicht sprechen!


Bei World's Finest findet ein Duell der Giganten zwischen Batman und Superman statt. Jeder der Beiden hat eine Aufgabe für den anderen parat, die es zu lösen gilt! Doch andere Kräfte versuchen den Wettkampf zu beeinflussen, was gar nicht geht? Wer steckt hinter der Sabotage!

Zwei Geschichten sind dem Deadman gewidmet, der noch immer seinen Mörder sucht. Deadman kann aktiv nicht mehr ins Geschehen eingreifen! Sprechen kann er, aber es hört ihm keiner! Einzig und alleine kann er in eine Gestalt / Person schlüpfen und ihn übernehmen, was er auch tut und sogar in die Rolle von Batman als Deadman zu übernehmen ist höchst interessant, aber auch gefährlich. Es gilt den sogenannten King zu finden, der ziemliche Panik auslöst!

Herrlich auch gibt es ein Wiedersehen mit Flash und Oliver Queen, der bekanntlich als Arrow die Menschen vor den Bösen schützt. Für viel Abwechslung ist somit gesorgt.



Fazit:
Der letzte Band Teil 3 von Neal Adams wurde veröffentlicht und auch dieser kann begeistern und erzählt interessante Geschichten aus dem Batman Universum, wo es eine Wiedersehen mit vielen Bekannten gibt. Als Goodie wurde dem Band zudem eine sehenswerte Covergalerie spendiert. Wer an den ersten 2 Bänden bereits gefallen gefunden hat, sollte auf den Letzten nicht verzichten! Ein genialer Abschluss!

Wertung: 9 / 10