Mittwoch, 24. Dezember 2014

Schatten von Mordor – Fürst der Jagd DLC Review / Test




Erweiterung zu Schatten von Mordor 
Erscheinungsdatum: Dezember 2014

Ach wie Schade, dass das Abenteuer Schatten von Mordor vorbei ist. Die rechte Hand und seine Untertanen wurden besiegt, alle Fähigkeiten erworben, die Kräuter und Jagdmissionen beendet. Ein schöner Ausflug, denn ich allzu gerne verlängern möchte. Glücklicherweise gibt es einen Nachschub in Form eines DLC, also quasi eine rund 4 GB schwere Einzelkampagne namens Meister der Jagd DLC.

Ihr steuert weiter euren Protagonisten Talion, doch er ist sichtlich gezeichnet, hat nun einen langen Bart und schaut schmeichelhaft ausgedrückt ein wenig ungepflegt aus. Doch wenn man auf Jagd geht muss man nicht zwangsweise gepflegt sein. Wie auch immer, euer Freund Torwin steht euch zur Seite und es gilt eine Menge an neuen Missionen zu lösen. Unter anderem die fünf Oberhäuptlinge, die schlicht und einfach Bestien-Mörder genannt werden. Sie bringen jeden Graug und Caragor um. Verbünde dich mit den Tieren und rette sie -).

Es gibt wieder viel zu entdecken. Bücher sind im ganzen Land verstreut, die ihr finden könnt und wertvolle Informationen in gesprochener Form widergeben. Cool sind die unterschiedlichen Missionen. Ein kleiner Auszug: In einer Mission reitet Talion einen garstigen Graug. Das Tier ist mit Vorsicht zu begegnen. Diese schwerfällige Bestie leidet an den Scharn von plündernden Ghule, die sich quer über Mordor ausgebreitet haben. Mit den Effekt, dass seine Nahrungsquelle versiegt ist und der garstige Graug sich von Ghule ernähren muss. Klingt nicht sonderlich lecker und ist es auch nicht, denn die Gule haben ein Gift in sich, das wiederum den Graug vergiftet und er das Gift in regelmäßigen Abständen ausspucken muss. Cool wenn man den Graug reitet und die giftige Flüssigkeit an den Gegner auslässt.

In einer anderen Mission ist Talion damit beschäftigt das Sprengpulver zurück zu bekommen. Geht nicht so einfach und somit muss er seine Gegner samt Fass in die Luft sprengen. Doch die Zeit drängt! Sind die Orks in die Festung geflüchtet ist die Mission beendet und man beginnt von vorne. Auch müsst ihr euch mit den Ghulen verbünden um einen Häuptling anzugreifen.

Fazit:
Schatten von Mordor – Fürst der Jagd DLC verlängert das Abenteuer von Schatten von Mordor auf gekonnte Weise. Die Missionen sind gelungen und abwechslungsreich. Das Zeitlimit ist manchmal sehr knapp bemessen, sodass der kürzeste Weg gewählt werden muss und die Aufgabe erst nach mehreren Anläufen gemeistert werden. Es gibt viele unterschiedliche Unterarten von Graugs und Caragours. Neue Häuptlinge mit speziellen Fähigkeiten greifen euch an. Auch sonst wird nicht gekleckert sondern geklotzt. Schatten von Mordor – Meister der Jagd DLC eine einzigartige Ergänzung zu Schatten von Mordor. Nach Beendigung des DLC´s erscheint eine interessante Nachricht: Celembrimbor wird als heller Herrscher zurückkehren -). Damit ist auch für das Jahr 2015 für Nachschub gesorgt.

Wertung: 10/10

Frohe Weihnachten 2014

SPIEL FILM SPASS wünscht fröhliche und besinnliche Weihnachten! 

Auf ein spannendes Jahr 2015!

Montag, 22. Dezember 2014

Call of Duty: Advanced Warfare – Die Exo-Zombies kommen in Starbesetzung!

Seit Anfang November sorgt Call of Duty: Advanced Warfare bereits für reichlich Action auf Konsolen und PC. Ab 2015 werden zusätzlich die Exo-Zombies entfesselt: Vier untrainierte und unvorbereitete Mitarbeiter von Atlas werden sich diesem ultimativen Horror stellen müssen. Als Starbesetzung werden John MalkovichBill PaxtonRose McGowan und Jon Bernthal mit von der Partie sein. Das erste Kapitel der Exo Zombie-Invasion wird im Season-Pass und im ersten Download-Content Havoc enthalten sein.

The Talos Principle Test – Review

The Talos Principle - Key Art 

Erscheinungstermin: Dezember 2014
Plattform: PC

The Talos Principle gestartet, prangt ein wohl bekanntes Entwicklerteam auf dem Bildschirm: Croteam, die Erschaffer von Serious Sam. "Na gut", werden sie sich gesagt haben, "eine kleine Schaffenspause, denn das andauernde Ballern stellt eine zu große Herausforderung dar." Was liegt nun näher als die Gehirnzellen einzuschalten! Willkommen bei The Talos Principle, das etwas andere Spiel!

Ruinen, wo das Auge nur hinsieht. Die Welt schaut ein wenig verträumt aus. Doch glücklicherweise zeigen Tafeln den Weg, wo es die nächste Steine zu finden gibt. Hindurch durch ein lila Tor und versuchen einen Stein von vielen zu bekommen. Doch es erwarten einen viele Fallen. Minen mit roten Laserstrahlen, die sich immer wieder auf die gleiche Weise durch das Labyrinth ihren Weg bahnen. Eine Berührung sollte man tunlichst vermeiden, denn diese tickende Bombe ist äußerst explosiv. Sterben kann man nicht, es wird lediglich zurück gespult und man darf am Anfang des Levels wieder beginnen.

Es ist eine hübsch anmutende, idyllische und antike Kulisse. Die Wege sind vorgegeben. Abseits gibt es nur wenig zu entdecken. Man konzentriert sich auf das Wesentlichste und dies sind die wunderschönen, verzwickten  Rätseln die es zu lüften gilt. Immer auf die Steine konzentriert, die neue Wege in The Talos Principle öffnen. Ihr seid aber nicht allein. Eine Stimme die sich „Elohim“ nennt, geleitet euch durch das Spiel. Die Bezeichnung, die ihr bekommt ist schlicht und einfach „Kind“. Doch glücklicherweise werdet ihr im Laufe des Spieles mehr erfahren, denn überall stehen veraltete Terminals, die viele unterschiedliche Informationen besitzen. Doch eine Warnung gibt es von Elohim: „Betretet nicht den Turm, denn ansonsten werdet ihr kein ewiges Leben haben-). Warum ist man immer so neugierig?
Die Rätseln sind zu Beginn einfach zu lösen und der Schwierigkeitsgrad steigt mit der Zahl der erledigten Aufgaben an. Sind am Anfang Minen, Maschinengewehre und Türen im Weg, kommen mit der Zeit neue Elemente ins Spiel, wie Schlüssen und Strahlen, die es zu bündeln gilt und einen Mechanismus auszulösen, damit sich die Tür öffnet. Die lästigen Maschinengewehre und Minen lassen sich mit Strahler deaktivieren. Hätte man unendliche zur Verfügung wäre es ein Einfaches die Aufgaben zu lösen. Dies ist nicht der Fall und so heißt es gehörig die Gehirnzellen einzuschalten.

Wie erwähnt erhält der Spieler nach vollendeter Aufgabe Tetrissteine. Hat man genug davon gesammelt, muss man sie einsetzen und es kommt zu einem kleinen Puzzle. Die Steine sind so anzuordnen, dass sie das komplette Puzzle ausfüllen. Vola geschafft und werden weitere Wege freigegeben! Eine eigene App namens Sigils of Elohim gibt es kostenlos. Hier kann man hineinschnuppern, Rätsel lösen und Codes für The Talos Principle freischalten.
Fazit:
The Talos Principle ist ein vorweihnachtlicher Hit geworden. Es erinnert entfernt an Portal, jedoch schlägt das Spiel einen eigenen Weg ein. Die Abwechslung kommt nicht zu kurz, so müsst ihr mit Hilfsmitteln, Energie, Schlüsseln und vor allem viel Logik die einzelnen Parcours meistern. Auch gilt es Strahlen über mehrere Stationen hinweg einzusetzen. The Talos Priniple sei allen Puzzlefans wärmstens ans Herz gelegt.

 Pro:
-          Schöne Kulisse
-          Anspruchsvolle Rätsel
-          Antike Kulisse
-          Schöner Sound
-          Interessente Hintergrundstory

Contra:
-          Welt wirkt nicht lebendig

Wertung: 9/10

Freitag, 19. Dezember 2014

The Legend of Zelda: Symphony of the Goddesses kommt nach München

Deutsches Zusatzkonzert aufgrund hoher Nachfrage

Die Zeiten, in denen sich die Begleitmusik zu Videospielen auf piepsende und plärrende synthetische Sounds beschränkte, sind schon lange vorbei. Längst ist die Komposition von Spielemusik zu einer Kunstform geworden. Ihre wesentliche Herausforderung besteht darin, beim Spieler große Emotionen zu wecken – und zwar so lange, wie er sich mit seinem Spiel beschäftigt. Das können Tage sein, aber auch Wochen oder sogar Monate.

Umso bemerkenswerter ist es, wenn Videospielmusik es schafft, vollkommen unabhängig vom Spielerlebnis eine riesige Fangemeinde zu mobilisieren. Genau dieses Kunststück ist The Legend of Zelda: Symphony of the Goddesses soeben wieder gelungen. Die von der erfolgreichen Nintendo-Reihe The Legend of Zeldainspirierte klassische Konzertserie lockt regelmäßig so viele Fans an, dass nun in Deutschland sogar ein Ergänzungskonzert stattfinden wird. Zusätzlich zum geplanten Termin in Düsseldorf werden die Liebhaber von Videospielmusik damit auch am 20. April 2015 in der Münchner Olympiahalle in epische Klangwelten eintauchen können.

Multimedia-Spektakel bei der dritten Auflage der The Legend of Zelda-Konzertreihe

Beide deutschen Konzerte finden im Rahmen einer großen Tournee statt, die unter dem Titel The Master Quest im kommenden Jahr in verschiedenen nordamerikanischen und europäischen Städten Station macht. Auf die Besucher wartet dabei ein multimediales Fest der Extraklasse. In der dritten Auflage der populären The Legend of Zelda: Symphony of the Goddesses-Konzertreihe werden ein erstklassiger Chor und ein großes Symphonie-Orchester bekannte und neue Stücke aus bisherigen und kommendenZelda-Spielen zum Besten geben. Den Fans bietet sich so eine außergewöhnliche Gelegenheit, die schönsten Momente der beliebten Videospielreihe musikalisch noch einmal Revue passieren zu lassen.

Der Hauptteil der Konzerte besteht aus einer klassischen, vierteiligen Symphonie, die musikalische Themen aus den Zelda-SpielenOcarina of Time, The Wind Waker, Twilight Princess und A Link to the Past aufgreift. Dazu kommen weitere Stücke, von denen einige noch nie in Orchesterfassung zu hören waren – darunter Melodien aus dem kürzlich für Nintendo 3DS veröffentlichtenThe Legend of Zelda: A Link Between Worldssowie aus dem mit Spannung erwarteten Remake von The Legend of Zelda: Majora’s Mask. Zusätzlich zu diesen akustischen Leckerbissen bieten die Konzerte Genuss fürs Auge, denn die Musikstücke werden von mitreißenden Videosequenzen aus der Kultspiel-Reihe untermalt. An der Zusammenstellung des spannenden Programms, das bei den Konzerten zu hören und zu sehen sein wird, hat kein Geringerer als Koji Kondo höchstpersönlich mitgewirkt – jener Nintendo-Komponist, der für die Musik der Zelda-Serie verantwortlich zeichnet. Kurz: Wer sich Tickets für die Konzerte in Düsseldorf oder München sichert, besucht nicht einfach nur ein Konzert, sondern darf sich auf ein Gesamtkunstwerk freuen, das unvergessliche Zelda-Melodien in einem spektakulären Rahmen völlig neu präsentiert.

Dombau zu Kölle jetzt auch für iOS und Android

In Monument Builders: Cathedral Rising taucht der Spieler in die Rolle des fleißigen Baumeisters, der mit dem Bau des Kölner Doms beauftragt wird. Bei diesem spannenden Mammutprojekt stehen ihm Deutschlands beliebteste und wohl bekannteste Märchenerzähler mit Rat und Tat zur Seite – die Gebrüder Grimm. Mit viel Witz und interessanten Geschichten rund um die Metropole am Rhein begleiten sie den Bau vom ersten Stein bis zur Fertigstellung des Projektes.

Doch in der märchenhaften Welt lauern auch eine gemeine Hexe aus dem Schwarzwald und Truppen von Dieben dem tapferen Baumeister auf, der ihnen schnellstens das Handwerk legen muss. So gilt es, in 50 fordernden Levels und 5 abwechslungsreichen Regionen einerseits die Bösewichte zu besiegen und andererseits den Bau des Doms zu bewerkstelligen, dessen Baufortschritt stetig verfolgt werden kann. Durch das Freispielen von Steinbrüchen, Banken und Bauernhöfen, sowie dem Sammeln verschiedenster Ressourcen erschafft der Baumeister die essentiellen Bauteile für den Kölner Dom.

Monument Builders: Cathedral Rising steht ab heute zum kostenlosen Download mit optionalen In-App-Käufen für iPhone 4 (und höher), iPad mini und iPad 2 (und höher) im Apple® App Store℠ und dem Google Play Store für Android-Geräte bereit.

Legend of Persia – Test / Review



Erscheinungstermin: November 2014
Plattform: PC

Legend of Persia versucht in die Stapfen von Diablo zu treten. Doch die Latte ist ein wenig hochgegriffen, bedenkt man, dass es sich um das ultimative Hack & Slay handelt und nur noch Torchlight annähernd an die Genregröße herankommt. Doch im Prinzip spielt dies keine Rolle! Ein Spiel soll Unterhaltung bieten, spannend sein und leider ist das bei Legend of Persia nicht der Fall!  

Zur Story
Die eher belanglose Story ist schnell erzählt. Ihr schlüpft in die Rolle eines persischen Prinzen namens Keykhosro und müsst den Tod des eigenen Vaters rächen. Drei Charaktere stehen zur Auswahl, wobei es keine  unterschiedlichen Klassen gibt! Der Schwierigkeitsgrad kann zwischen einfach, normal und schwer ausgewählt werden. Für ganz Hartgesottenen steht ein Hardcoremodus zur Verfügung. Leider ist es selbst beim Schwierigkeitsgrad „leicht“ nicht einfach zu überleben. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die angreifenden Monster doppelt so schnell hinhauen, wie der eigene Charakter und so verflüchtigt sich die Lebensenergie recht schnell und die Heiltränke neigen sich alsbald zu Ende. Glücklicherweise kann man die „Passiven Fähigkeiten“ durch Erhalt von Fähigkeitspunkten verbessern und so in Regeneration investieren.  

Eine Übersichtskarte gibt es bei Legend of Persia leider nicht und so tappt man des Öfteren im Dunkeln. Dies beginnt schon zu Beginn des Spiels im Dorf, wo man einige Zeit herum irrt um die Zielperson zu finden und dies setzt sich bei der Schutzmission fort. Die Aufgaben sind sehr schlicht und reichen von bewege dich von einem Ort zum Anderen oder besorge den einen oder anderen Gegenstand und besiege einen Bossgegner. Leider ist der Menüpunkt „Quest“ nicht in Deutsch sondern in Polnisch gehalten. Dies trifft auch bei den Zwischensequenzen zu, wo plötzlich die englischen Stimmen abbrechen und der deutsche Untertitel von einem polnischen Untertitel abgelöst wird. Die Grafik ist schlicht gehalten und während man bei Diablo alles nur Erdenkliche zerstören werden kann, sind es bei Legend of Persia nur ein paar Gegenstände. Befindet sich der Spieler am unteren Ende der Landkarte wird der Held vom Inventar überblendet und es erfolgt kein Scrollen. Beim „Trankladen“ können Tränke gekauft werden, wobei dies nicht klappt, obwohl genug Geld vorhanden ist. Beim Händler können verbesserte Waffen gekauft werden. Die Goldkosten werden angezeigt, jedoch erhält der Spieler keine Anzeige bei einem Verkauf. Somit wird der Verkauf zu einer Lotterie! Insgesamt ist die Steuerung nicht aus einem Guss, sondern wirkt ein wenig träge und obwohl das Spiel eine keine großartige Hardware voraussetzt, ruckelt es zeitweise. 


Fazit:
Legend of Persia wurde leider viel zu schnell veröffentlicht. Gefühlt handelt es sich um eine Alpha-Version in einem sehr frühen Stadium. Es kommt auch nie das Gefühl auf: „Das Spiel macht Spaß, ich möchte noch mehr erleben.“ Selbst der erste Teil von Diablo, der bereits zwanzig Jahre auf den Buckel hat, spielt sich viel besser! Einzig und alleine Trash-Fans werden ihre Freude haben.

Wertung: 3 / 10