Samstag, 17. Dezember 2016

Batman - Das Beben Band 2 - Kritik / Review



Erscheinungsdatum: November 2016
Genre: Fantasy, Action, Batman
Seiten: 252
Autor: Chuck Dixon, Devin Grayson, Alan Grant, Doug Moench
Zeichner: Graham Nolan, Klaus Janson,Jim Balent,Scott McDaniel,Rick Burchett, Alex Maleev, Marcos Martin


Ein gewaltiges Erdbeben hat Gotham City in den Abgrund gestürzt und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nichts ist mehr wie es einmal wahr! Sogar Wayne Manor ist betroffen und in sich zusammengestürzt. Jetzt klafft eine riesiges Loch und bald wird jeder wissen, dass dort die Batman-Höhle ist. Kann dies verhindert werden? Im Prinzip ist es auch egal, denn das Chaos reagiert überall und auch für die zahlreichen Verbrecher für Gotham ergibt dies potenziell neue Möglichkeiten. Alle kommen sie und versuchen noch mehr Furcht zu verbreiten. Doch wer ist gerne Herrscher über eine Stadt, die in sich zusammenbricht! 

Es gibt auch etwas Gutes daran! Verbrecher dazu zu bewegen, den Leuten zu helfen. Bezahlt hat sie Bruce Wayne, mit den winzig kleinen Hinweis, die fantastischen Leute, die verschüttet sind, nicht auszurauben und wie kann es anders sein, sie nicht zu foltern und ihnen keine Schläge zu verpassen. Die Verbrecher tun gut daran es zu befolgen, denn die Drohung Batman wird sich an ihnen rächen, wenn sie den wehrlosen Bürgern etwas antun würden! 


Jede noch so kleine Hilfe wird benötigt und so sind alle Helden ziemlich viel im Einsatz und jeder erlebt sein persönliches Aha-Erlebnis. Viele Kriminelle gewinnen Oberwasser, wie Two-Face, Pinguin oder auch Poison Ivy. Doch keiner von ihnen scheint annähernd so gefährlich zu sein, wie ein skrupelloser Gangster, der tatsächlich behauptet das Erdbeben ausgelöst zu haben. Die Fernsehansprache war perfekt und sehr, sehr düster, doch leider und irgendwie schon eine Ironie, konnten nur ganz wenige die Ansprache verfolgen, da die komplette Infrastruktur ausgefallen ist. 

Doch die Botschaft war ziemlich deutlich: Wenn nicht das Lösegeld von 100 Millionen Euro übergeben wird, wird es noch einige weitere Beben geben, die um einiges stärker sind, als das Bisherige. Der Name dieser ominösen Person ist mysteriös und furchteinflössend: Der Quakemaster! Wird Batman und seine Freunde ihn stoppen können? Wird Gotham auf seine Forderungen eingehen? Fragen über Fragen, die sich nach und nach auf  über 240 Seiten auflösen werden. 


Fazit:
Nach einem Erdbeben dieser Größenordnung ist ein jeder angeschlagen, bis auf wenige skrupellose Gangster, die ihre Chance wittern. Die Story ist packend, weicht aber von den anderen Batman-Geschichten deutlich ab, da hier die zerstörte Stadt im Vordergrund steht. Die Comiczeichnungen schwanken von fabelhaft bis hinzu einem gehtso. Wer Teil 1 gelesen hat, muss sich Band 2 unbedingt zu Gemüte führen. Packend und unterhaltsam!

Wertung: 8 / 10